Papier des Bundesligisten dümpelt vor sich hin Doll-Verpflichtung lässt BVB-Aktionäre kalt

HB DÜSSELDORF. Die Berufung von Thomas Doll zum Cheftrainer des abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat bei Investoren keine Aufbruchstimmung entfacht. Die Aktie von Deutschlands einzigem börsennotierten Klub dümpelte am Dienstag nach Bekanntgabe der Verpflichtung um 1,90 Euro.

Zum Wochenstart war das BVB-Papier, das beim Börsengang im Jahr 2000 noch elf Euro Wert war, um mehr als fünf Prozent auf ein Jahrestief von 1,85 Euro abgesackt. Grund war der Rücktritt von Jürgen Röber, der als Nachfolger des im Dezember entlassenen Niederländers Bert van Marwijk nach nur zehn Wochen und sechs verlorenen Spielen in der Rückrunde freiwillig das Handtuch geworfen hatte.

Ex-Nationalspieler Doll, der selbst wegen Erfolglosigkeit beim Hamburger SV Anfang Februar die Segel streichen musste, erhält einen Vertrag bis zum Sommer 2008. Der beim Rekordmeister Bayern München zur selben Zeit ausgeschiedene und vom Borussen-Management favorisierte Felix Magath sei nicht bereit gewesen, kurzfristig in Dortmund einzuspringen, erläuterte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Daher entschied sich der BVB für Doll und will mit dem 40-Jährigen nun erstmal das Schlimmste verhindern. Der Champions-League-Sieger von 1997 ist als 13. der Bundesliga-Tabellen nur noch einen mageren Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt.

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