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Schweizer Börsenkonzern Schweizer SIX will mit Blockchain-Börse im 2. Halbjahr starten

Im zweiten Halbjahr 2019 will der Schweizer Börsenkonzern SIX mit seiner geplanten Blockchain-Börse starten. Zuletzt nannte er Sommer 2019 als Starttermin.
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Die Blockchain-Technologie speichert sämtliche Transaktionen fälschungssicher. Quelle: Reuters
Blockchain Technologie Konferenz

Die Blockchain-Technologie speichert sämtliche Transaktionen fälschungssicher.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Schweizer Börsenkonzern SIX will mit seiner geplanten Blockchain-Börse im zweiten Halbjahr 2019 starten. „Der Verwaltungsrat wird voraussichtlich im Spätsommer entscheiden“, sagte Verwaltungsratspräsident Romeo Lacher am Mittwoch am Rande einer Konferenz des Swiss Finance Institute zur Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen sei noch dabei, mit der Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) den rechtlichen und regulatorischen Rahmen zu klären. Zuletzt hatte die SIX Sommer 2019 als Starttermin genannt.

Mit der SIX Digital Exchange (SDX) will das Unternehmen den Handel von Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren komplett neu aufstellen. Dank der Blockchain-Technologie, die sämtliche Transaktionen fälschungssicher speichert, kann der Handel und die Abwicklung von Börsengeschäften wesentlich einfacher und billiger vollzogen werden. Das Angebot an der SDX soll Lacher zufolge schrittweise ausgebaut werden.

Während etwa auch die Deutsche Börse oder die New Yorker Börse an Projekten in dem Bereich arbeiten, sieht sich die Schweizer SIX als Vorreiterin. Um ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis zu stellen, soll die SDX in der zweiten Jahreshälfte über die eigene Plattform selbst Geld aufnehmen. „Wir wollen starten mit einem eigenem Security Token Offering (STO)“, sagte Lacher.

Eine STO dient wie ein Börsengang (IPO) oder ein Initial Coin Offering (ICO) der Kapitalbeschaffung. Doch während in einem ICO eine Art Gutschein für zukünftige Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden, erhält ein Anleger bei einem STO wie bei einem IPO einen Anteil an einer Firma. ICOs kamen zudem wegen Skandalen bei Kryptowährungen in Misskredit.

Finance Briefing
  • rtr
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