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Squeeze Out bei GEA wahrscheinlich

Die frühere Metallgesellschaft mg technologies könnte Marktgerüchten zu Folge noch in diesem Jahr einen Squeeze Out bei ihrer Tochter GEA planen.
  • Marcus Pfeil (Handelsblatt)

DÜSSELDORF. Seit dem Jahr 2002 können Unternehmen Minderheitsaktionäre zwangsabfinden, wenn sie mindestens 95 % der Anteile an einem Tochterunternehmen halten. mg technologies besitzt inzwischen mehr als 98 % der Anteil an der GEA, die 1920 als Gesellschaft für Verstaubungsanlagen vom Vater des heutigen mg-Großaktionär Otto Happel gegründet wurde. Ein Squeeze Out wäre daher möglich. Dafür spricht auch, dass mg in den vergangenen Monaten kontinuierlich GEA-Aktien über die Börse eingesammelt hat. Das Unternehmen selbst möchte sich an den Spekulationen allerdings nicht beteiligen, sagte ein mg-Sprecher.

„Eine Zwangsabfindung würde mich aber nicht überraschen“, sagt Susanne Schwartze, Analystin bei M.M. Warburg. Schließlich habe mg-Vorstand Udo Stark schon mehrfach angekündigt, die Beteiligungsstruktur straffen zu wollen. „Mit einem Squeeze Out würde mg technologies zudem die Kosten für die Börsennotiz, die Erstellung des Geschäftsberichtes und die Ausrichtung der Hauptversammlung sparen“, ergänzt Analyst Roland Koenen vom Bankhaus Lampe.

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