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Strombörse EEX wird bald ganz von Deutscher Börse betrieben Strom wird bald nur noch auf Xetra gehandelt

Der Handel an der Strombörse European Energy Exchange (EEX) wird in Zukunft ausschließlich auf den Systemen der Deutschen Börse abgewickelt.

HB FRANKFURT. Teile des Spot-Handels, bei dem zum Beispiel Stadtwerke zusätzlichen Strombedarf für den nächsten Tag kaufen können, laufen derzeit noch über ein System des des schwedischen Börsenbetreibers OM - ein Konkurrent der Frankfurter.

Der Terminhandel mit Strom an der EEX wird bereits von der Derivatebörse Eurex betrieben, die zur Gruppe Deutsche Börse gehört. Insgesamt verspricht sich die Deutsche Börse nach Angaben aus Finanzmarktkreisen vom Betrieb der EEX einen Umsatz im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Ein Börsensprecher wollte sich zu finanziellen Details der Umstellung nicht äußern.

Die heutige EEX ging vor Jahren aus der Fusion der Leipzig Power Exchange (LPX) und der Frankfurter EEX hervor. Rund 20 Prozent der Anteile liegen bei der weltgrößten Derivatebörse Eurex, der Rest überwiegend bei Energieunternehmen. Aktuell werden nach Experteneinschätzung rund zehn Prozent des jährlichen Strombedarfs der Bundesrepublik dort umgeschlagen.

Die Masse des Stromhandels machen Energieerzeuger und Stadtwerke indes immer noch direkt untereinander aus.

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