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US-Fondsskandal Zwischenruf: Kapitaler Verlust

Es war eine spektakuläre Aktion: Vor laufenden TV-Kameras verhafteten schwer bewaffnete FBI-Agenten 47 Devisenhändler. Den Betroffenen, allesamt Mitarbeiter namhafter Devisenhandelshäuser, wird Betrug der Anleger und Geldwäsche vorgeworfen. Der angerichtete materielle Schaden geht in die Millionen.
  • Peter Pfister
Peter Pfister, Chef vom Dienst Handelsblatt

Peter Pfister, Chef vom Dienst Handelsblatt

Es war eine spektakuläre Aktion: Vor laufenden TV-Kameras verhafteten schwer bewaffnete FBI-Agenten 47 Devisenhändler. Den Betroffenen, allesamt Mitarbeiter namhafter Devisenhandelshäuser, wird Betrug der Anleger und Geldwäsche vorgeworfen. Der angerichtete materielle Schaden geht in die Millionen – und dennoch ist er unerheblich.

Denn bei einem Handelsvolumen von mehr als 1 000 Milliarden Dollar täglich ist der immaterielle Schaden, das erschütterte Vertrauen in den Devisenmarkt, ungleich größer. Nach Enron – und vielen anderen Bilanzfälschungsskandalen – und nach den jüngst bekannt gewordenen illegalen Praktiken im Fondshandel kann man nicht mehr von einem Einzelfall ausgehen. Zu oft schon hat der Blick hinter ehrbare Fassaden ungezügelte Gier offenbart. Das FBI hat also gut daran getan, die Medien zur großen Razzia mit zu nehmen. Denn das beste Regulativ der Gier ist immer noch die Furcht.

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