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Verantwortungsvolle Geldanlage Ökologisch, ethisch und sozial investieren

Wer heute Geld anlegt, möchte nicht nur möglichst viele Zinsen dafür bekommen oder hohe Kursgewinne erzielen. Genauso wichtig ist vielen Investoren inzwischen, ob sie mit ihren Investitionen etwas Gutes für die Umwelt und die Gesellschaft erreichen können.
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Windräder produzieren sauberen Strom und schonen so die Umwelt. Quelle: dpa

Windräder produzieren sauberen Strom und schonen so die Umwelt.

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. Hat Mc Donald?s plötzlich das grüne Gewissen entdeckt? In einem neuen Restaurant sollen die Hamburger mithilfe von Solarenergie gebraten werden und ihre Räume will die Fast-Food-Kette mit Erdwärme heizen. Und warum haben die Mitarbeiter von Adidas im vergangenen Jahr mehr als 13 000 Stunden ehrenamtlich geholfen? Die Erklärung ist einfach. Weltweit hat ein neuer Trend eingesetzt: Nachhaltiges Handeln.

Viele Menschen wissen noch gar nicht so richtig, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Dabei kommen sie schon täglich damit in Berührung. Nachhaltig handeln bedeutet, vor allem ökologische, soziale oder ethische Ziele zu verfolgen. Nachhaltig handelt daher zum Beispiel, wer mit dem Bus oder dem Fahrrad zur Arbeit fährt und das Auto in der Garage lässt. Oder, wer in Hefte aus Recycling-Papier schreibt, für die keine neuen Bäume gefällt werden müssen.

Ebenso handelt nachhaltig, wer neben der Schule im Altenheim hilft oder eine Kinderfreizeit betreut. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, verantwortungsvoll mit Ressourcen wie etwa Rohstoffen umzugehen. Nur dann können auch die künftigen Generationen die Erde nutzen. Oft ist das heute bereits schwierig. So sind etwa drei Viertel des Wassers chinesischer Flüsse wegen der Wasserverschmutzung nicht mehr trinkbar. Und die Ölvorkommen der Welt dürften - den heutigen Verbrauch unterstellt - in einigen Jahrzehnten erschöpft sein.

Wie wichtig es ist, mit der Erde und seinen Mitmenschen verantwortungsbewusst umzugehen, haben auch viele Leute verstanden, die Geld anlegen möchten. Immer mehr Anleger fragen daher bei den Sparkassen und Banken nach, ob die Unternehmen, von denen sie Anleihen oder Aktien erwerben möchten, auf ökologische, soziale und ethische Aspekte achten.

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