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Wall-Street-Ausblick Alle Augen auf Bernanke

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Auch aus Sicht der Postbank stehen die Zeichen für einen anhaltenden Aufwärtstrend bei den US-Aufträgen für langlebige Güter günstig. Das Bankhaus rechnet für Januar mit einem Anstieg um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dabei dürfte die Transportgütersparte von Flugzeugbestellungen unterstützt worden sein. Aber auch ohne die notorisch schwankungsanfälligen Transportgüter sei ein Plus von einem Prozent zu erwarten. Die jüngsten Umfragen unter Einkaufsmanagern im Verarbeitenden Gewerbe legten eine vorerst sehr positive Auftragsentwicklung nahe.

Aus den USA könnte aus Sicht der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die zweite Schätzung für das Wirtschaftswachstum für positive Stimmung sorgen. Dabei sei eine Aufwärtsrevision des ohnehin schon beachtlichen Quartalswachstums für das vierte Quartal 2009 möglich.

Nach Einschätzung des Bankhauses HSBC Trinkaus sollte sich am Immobilienmarkt die Erholung der letzten Monate sowohl bei den Hauspreisen als auch bei den Verkäufen bestehender und neuer Häuser fortgesetzt haben.

Trotz der anhaltenden Sorgen um die Finanzprobleme einiger Euro-Zonen-Länder wie Griechenland könnte der Optimismus an der Wall Street also in der kommenden Woche anhalten. Die gute Stimmung wird auch durch den bisherigen Verlauf der Berichtssaison gefördert. So haben von den 422 im S&P-500-Index gelisteten Unternehmen, die bisher Zahlen vorgelegt haben, 72 Prozent die Erwartungen der Analysten übertroffen, während nur 18 Prozent unter den Prognosen der Experten lagen. Zehn Prozent der Firmen legten Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen vor.

Am Freitag schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,1 Prozent im Plus bei 10 402 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte um 0,2 Prozent zu auf 1109 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf 2243 Punkte. Für die Gesamtwoche ergibt sich damit ein Plus von drei Prozent beim Dow, von 3,1 Prozent beim S&P und 2,8 Prozent beim Nasdaq-Index.

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