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Warren Buffett „Wir standen kurz vor dem Abgrund“

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Gierig, wenn andere ängstlich sind
Die besten Zitate von Warren Buffett
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Das "Orakel von Omaha" hat durch überragende Anlageentscheidungen schon früh auf sich aufmerksam gemacht. Warren Buffett, 1930 geboren, verdiente sein erstes Geld als Zeitungsbote, mit der Vermietung von Flipperautomaten und dem Verkauf gebrauchter Golfbälle. Im Alter von 11 Jahren erwarb er seine ersten drei Aktien. Im folgenden nun einige der besten Zitate des Börsengurus ... Fotos: ap, dpa, Reuters

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"Wenn Lloyd einen Zwillingsbruder hätte, würde ich für den stimmen." Warren Buffett auf die Frage, wer, wenn nicht Lloyd Blankfein, die Bank Goldman Sachs führen sollte. Foto: reuters

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"Das wird ein echtes Drama. Ich weiß wirklich nicht, wie dieser Film endet. Aber ich versuche immer, solche Filme zu meiden." Warren Buffett über die Situation in Griechenland. Foto: ap

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"Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt."

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"Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."

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"Wie erkennt man, wann man am besten Aktien kauft: Die Tatsache, dass Leute gierig, ängstlich und töricht sind, lässt sich sehr wohl voraussehen. Nicht jedoch in welcher Reihenfolge."

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"Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten überzeugt bin."

Von den rund 3,5 Billionen, die sich auf dem Geldmarkt befanden, seien allein in den ersten drei Tagen nach der Lehman-Pleite 175 Milliarden abgezogen worden. Und auch Unternehmen wie GE standen kurz vor dem Ruin, schließlich hielten auch sie viele Geldmarktpapiere.

„Die amerikanische Industrie kam geradewegs zum Erliegen“, erinnert sich Buffett. In dieser Situation sei es richtig gewesen, den damaligen US-Finanzminister und ehemaligen Goldman-Sachs-Chef Ron Paulson sowie den Notenbank-Chef Ben Bernanke zu unterstützen.

„Wenn Paulson und Bernanke nicht eingegriffen hätten, wäre alles in einigen Tagen vorbei gewesen“, sagt Buffett. Ihnen sei es gelungen, die massive Kapitalflucht aus den Geldmarkfonds zu stoppen. Vor diesem Hintergrund sieht er auch Bushs damalige Forderung, Staatsgelder in die Finanzmärkte zu pumpen, als ein Statement von historischem Kaliber.

Seine eigene Holding, Berkshire Hathaway, hat von ihrer hohen Liquidität profitiert: „Berkshire Hathaway hat immer etwa 20 Milliarden Dollar Cash“, erzählt Buffett. „Das ist doch verrückt, wer braucht denn so viel? Aber wenn die Welt irgendwann in den kommenden hundert Jahren wieder kurz vor dem Kollaps steht, sind wir bereit.“ Es könnte jederzeit soweit sein, so Buffett: „Und dann brauchst du Cash. Geld ist in solchen Zeiten wie Sauerstoff.“
Für Anleger in Krisenzeiten hat der Großinvestor einen Rat parat: „Man sollte sich nicht ruinieren lassen. Und wer das nötige Geld und den Mut hat, der hat dann die Möglichkeit, Dinge zu Preisen zu kaufen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun.“

Vielmehr gehe es um Selbstvertrauen. Überhaupt käme Vertrauen in die Märkte erst nach und nach zurück, nicht auf einen Schlag. Es gebe Zeiten, in denen die Angst die Investoren geradezu lähme. „Dann muss man kaufen. Sei gierig, wenn die anderen Angst haben, und ängstlich, wenn sie gierig sind“, sagt Buffett. Bei seinem eigenen Investment in Goldman Sachs ging die Strategie voll auf: Binnen der letzten fünf Jahre haben die Papiere der Investmentbank um mehr als 100 Prozent zugelegt.

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