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Wegweisendes Urteil Richter stärken Rechte von Anlegern

Gute Nachricht für Aktionäre: Ein EU-Gericht hat entschieden, dass Konzerne wichtige Informationen früher veröffentlichen müssen. In dem Rechtsstreit ging es um den spektakulären Abgang eines Autobosses.
28.06.2012 - 16:04 Uhr
Jürgen Schrempp schied im Juli 2005 als Vorstandsvorsitzende des DaimlerChrysler-Konzerns aus. Dem folgte ein jahrelanger Rechtsstreit. Quelle: dpa

Jürgen Schrempp schied im Juli 2005 als Vorstandsvorsitzende des DaimlerChrysler-Konzerns aus. Dem folgte ein jahrelanger Rechtsstreit.

(Foto: dpa)

Luxemburg, Frankfurt, Stuttgart Börsennotierte Konzerne müssen nach einem EU-Urteil wichtige Entscheidungen früher öffentlich machen - und zwar schon, wenn die Weichen dafür gestellt werden. Mit diesem Urteil im jahrelangen Rechtsstreit über den spektakulären Abgang von Daimler-Chef Jürgen Schrempp im Jahr 2005 (Rechtssache C-19/11) stärkte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag die Rechte von Anlegern. Die Entscheidung dürfte weitreichende Folgen für die Informationspolitik großer Unternehmen haben.

Nach Ansicht der Luxemburger Richter muss eine Aktiengesellschaft Informationen, die den Börsenkurs beeinflussen können, nicht erst beim förmlichen Beschluss, sondern schon vorher bei Zwischenschritten mitteilen (Ad-hoc-Mitteilung). „Ein Zwischenschritt, der einer Entscheidung eines börsennotierten Unternehmens vorausgeht, kann eine Insider-Information darstellen, über die die Finanzmärkte informiert werden müssen“, erklärten die Richter. Dies betreffe „auch Schritte, bei denen man mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass sie in Zukunft eintreten werden“.

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