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Bulle und Bär Bund-Futures nichts für private Anleger

Privatanleger sollten vorsichtig sein: Zwar gibt es auch für sie Produkte, mit denen sie auf sinkende Anleihekurse via Bund-Future spekulieren können. Sinnvoll sind die aber nicht wirklich.
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Mittelfristig wird es wohl zu weiter fallenden Anleihekursen kommen - auch dank den zu erwartenden Leitzinserhöhungen der EZB. Quelle: dapd

Mittelfristig wird es wohl zu weiter fallenden Anleihekursen kommen - auch dank den zu erwartenden Leitzinserhöhungen der EZB.

(Foto: dapd)

FrankfurtDeutsche Bundesanleihen sind zwar mit Blick auf das Ausfallrisiko sicher, aber vor Kursverlusten während der Laufzeit nicht gefeit. Und mittelfristig stehen angesichts der höheren Inflation und den zu erwartenden Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank die Zeichen auf weiter fallende Anleihekurse.

Institutionelle Investoren sichern ihre Anleiheportfolios über den Terminkontrakt Bund-Future ab oder setzen durch dessen Verkauf gezielt auf Gewinne bei fallenden Anleihekursen. Auch für Privatanleger gibt es Produkte, mit denen sie auf sinkende Anleihekurse via Bund-Future spekulieren können. Sinnvoll sind die aber nicht.

Der Bund-Future ist ein Terminkontrakt auf eine fiktive Bundesanleihe mit einer Laufzeit von achteinhalb bis zehn Jahren, den an der Terminbörse Eurex nur institutionelle Anleger handeln können. Die Laufzeit des Futures beträgt neun Monate. Da parallel mehrere Futures gehandelt werden, wird alle drei Monate einer fällig. Am Ende der Laufzeit des Bund-Futures müssen die Verkäufer des Kontrakts den Käufern Bundesanleihen zu einem festgesetzten Preis liefern. Die Verkäufer profitieren, wenn der Kurs der Bundesanleihen bis dahin fällt, weil sie sich dann günstiger mit den Bundesanleihen, die sie liefern müssen, eindecken können. Alternativ können sie ein Gegengeschäft eingehen und einen neuen Bund-Future kaufen.

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