Bulle & Bär Untergangspropheten warnen vor nächstem Crash

Die 7000er-Marke im Dax fällt bald - doch die Experten bleiben weiterhin vorsichtig. Man muss kein Prophet sein, um zu behaupten, es käme bald wieder eine Krise.
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Christian Schnell, Finanzredakteur Handelsblatt Quelle: Frank Beer für Handelsblatt

Christian Schnell, Finanzredakteur Handelsblatt

(Foto: Frank Beer für Handelsblatt)

FrankfurtMittlerweile darf man wetten, wann der Dax die Marke von 7.000 Punkten nimmt. Hellseherische Fähigkeiten braucht es dazu nicht, waren es gestern zwischendurch gerade mal noch 44 Punkte, die fehlten. Das bisschen ließe sich schon heute ohne großen Stress schaffen. Mag sein, dass Anleger aus den Faschings-, Fastnachts- oder Karnevalshochburgen am Aschermittwoch ihre verquollenen Augen reiben ob der Sieben, die nun im Dax an erster Stelle steht. War das doch am Freitag, als sich viele mit einem "Schöne Feiertage" verabschiedeten, nicht absehbar.

Jetzt ist es also so weit und damit heißt es, sich den neuen Realitäten zu stellen. Zuallererst bedeutet die "7", dass das Niveau von Ende Juli vergangenen Jahres fast wieder erreicht ist. Zwischendurch hatte Deutschlands Marktbarometer Nummer eins schmerzhafte 2.000 Punkte verloren. Das ist weggesteckt und Vergangenheit. Trotzdem ist es kaum vorstellbar, dass nun alle, die gerade noch mahnend den Zeigefinger gehoben haben, mit wehenden Fahnen die Börsen stürmen, um dort Aktien zu kaufen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Pessimisten in Geldfragen angesehener sind als Optimisten. Liegen Letztere falsch, kostet das diejenigen, die ihnen folgen, Geld. Wer jedoch dem falschliegenden Pessimisten glaubt, der hat nur das Geld nicht verdient, das andere einstecken. Beides sind zwar eigentlich schmerzhafte Erfahrungen, aber die Wahrnehmung ist eine andere.

Bald eine neue Krise?
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27 Kommentare zu "Bulle & Bär: Untergangspropheten warnen vor nächstem Crash"

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  • Während ehemals sichere Anleihen der südeuropäischen Staaten in den Keller rutschen und nur noch von Seiltänzern gekauft werden, werden Anleihen von Ghana und Nigeria über Pari gehandelt. Ich habe kaum meinen Augen getraut, als ich dies auf der Kurstabelle entdeckte. Die Liste der Entwicklungsländer ist wohl neu zu definieren.

  • Danke, der Nachfrage. Passt schon !

    Einfach auf die Uhrzeiten meiner Postings schauen, und diese mit DAX-Tageschart vergleichen ... dann man kommt man - sofern man intelligent genug dafür ist - darauf, dass man seine heutigen Shorts einfach nur noch einsammeln musste !

    Ciao, mein bester

  • Neidisch, ich bedauere diese Leute... Jetzt aber genug, ich will mich noch nicht weiter auf so ein intellektuelles Niveau herablassen... Vielleicht mal weniger Handelsblatt lesen und mehr traden. Dann kommt vielleicht auch der Erfolg

  • Aber, aber ! Man wird doch wohl nicht neidisch sein, auf jemand der sein Geld mit Geld verdient .....

  • Wohl jemand, der nichts anderes tut wie Chartslesen den ganzen Tag und nichts produktives zur Gesellschaft beiträgt. Solche Leute haben und erst in die Misere geführt

  • Wer nur bei steigenden Märkten satte Gewinne (an der Börse) einfahren kann, sollte besser seine Finger von dem Zeug lassen und mit Barby-Puppen spielen gehen.

    Im Übrigen, ist der Grund für einen Move doch scheiß egal ... und wenn in China ein Sack Reis umgefallen wäre - Hauptsache man ist dabei !

  • P.S. Hochmut kommt vor dem Fall

  • LOL, das sind ja tolle Börseweisheiten. Ich hab eine super Performance an der Börse... Worum ich mir Sorge mache, ist das System. Aber geniessen Sie die Party noch so lange sie läuft...

  • Ps: Der Markt (Börse) ist wie Krieg und trennt die Spreu vom Weizen.
    Es gibt immer Sieger und Verlierer - und das ist auch gut so !

  • Ps: Der Markt (Börse) ist wie Krieg. Es gibt immer Sieger und Verlierer - und das ist auch gut so !

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