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Carl Zeiss Meditec trotz geringem Streubesitz reizvoll Medizin fürs Depot

Die Zahlen, die Carl Zeiss Meditec, die Augenheilkunde-Sparte des Zeiss-Konzerns, heute auf der Bilanzpressekonferenz vorlegen wird, sprechen für sich: Wie das Handelsblatt aus informierten Kreisen erfuhr, wird das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um mehr als das Doppelte gegenüber dem Vorjahr auf etwa 24 Mill. Euro steigen.
  • Kathrin Quandt

FRANKFURT/M. Und der Umsatz wird sich von 202 Mill. Euro um über 15 Prozent erhöhen. Damit hätte das Unternehmen seine Prognosen gut erfüllt. Nach Angaben aus Kreisen, die dem Unternehmen nahe stehen, will Carl Zeiss Meditec seine Ebit-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zum Umsatz) in den nächsten fünf Jahren auf 15 Prozent steigern, nachdem diese Marge im vergangenen Geschäftsjahr bei zehn Prozent liege.

Diesen Kreisen zufolge ist der Anstieg des Ergebnisses auf einen „verbesserten Produktmix“ zurückzuführen – sprich, das Unternehmen konnte mehr teure Geräte verkaufen. Wichtig ist außerdem, einen Sondereffekt auf das Ergebnis zu kennen: In das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 2002/2003 fiel auch der Verkauf der beiden Bereiche „Aesthetic“ und „Dental“ – beides Verlustbringer, deren Veräußerung einen einstelligen Millionenbetrag gekostet hat.

Analysten zollen den Verkäufen der beiden Verlust-Sparten Beifall – und einige Beobachter erwarten, dass das Unternehmen seine Ebit- Marge weiter steigern wird. So hält etwa Alexander Burger von der Landesbank Baden-Württemberg die anvisierten 15 Prozent langfristig für „realistisch“.

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