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Hochzinsanleihen sind heiße Eisen

Experten sehen bei Junk-Bonds noch Gewinnpotenzial, doch eine neue Rally ist nicht zu erwarten.

Das neue Jahr hat für hochverzinsliche Unternehmensanleihen – salopp Junk-Bonds oder Schrottanleihen genannt – so begonnen, wie das alte endete: mit Kursgewinnen. Dabei entwickeln sich die Anleihen der Firmen, denen die Ratingagenturen nur eine schlechte Kreditwürdigkeit bescheinigen, im Gleichklang mit den Aktienmärkten.

Das war schon im vergangenen Jahr so. Während bei Aktien aber „nur“ die Kursgewinne zählen, setzt sich der Gesamtertrag der Junk-Bonds aus den hohen Zinsscheinen und den Kurssteigerungen zusammen. So brachten europäische Hochzinsanleihen 2003 im Schnitt einen stattlichen Ertrag von 29 Prozent, europäische Aktien legten dagegen nur 10,5 Prozent zu.

Die Rally der Junk-Bonds wird sich allerdings nicht wiederholen, auch wenn Marktbeobachter generell für das Segment positiv gestimmt sind. So rechnen die Experten von Goldman Sachs damit, dass sich mit hochverzinslichen Unternehmensanleihen in diesem Jahr Gesamterträge von mindestens sieben Prozent erzielen lassen. Im Umfeld geringer Inflation und niedriger Zinsen ist das immer noch beachtlich. Im Schnitt bieten europäische hochverzinsliche Unternehmensanleihen aber nur noch 3,60 Prozentpunkte mehr Rendite als Staatsanleihen.

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