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Wer sein Depot schützt ist auf der sicheren Seite Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Nachdem sich nach und nach die Privatanleger wieder aus der Deckung wagen, heißt es bei den aktuell fallenden Kursen: Keine Panik! Es gibt einfache Methoden, bereits erzielte Kursgewinne abzusichern.

HB FRANKFURT. Kurzfristig geht das mit Verkaufsoptionsscheinen, kurz Puts. Optionsscheine sind verbriefte Wertpapiere, bei denen der Anleger auf Kursschwankungen spekuliert. Mit einem Put verdient der Anleger an fallenden Kursen: rutscht die Aktie ab, fängt der Gewinn des Puts diesen Verlust auf. Bei mehreren deutschen Standardwerten empfiehlt sich ein Put auf den Dax. Das Risiko ist gering: Sollte die Kurswette nicht aufgehen weil die Aktien steigen, verfällt der Put wertlos.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein Depot auch verkaufen und das Geld in einer Kombination aus Anleihe und Kaufoptionsschein (Call) wieder anlegen. Die Anleihe wird nach ihrer Fälligkeit in der Höhe des ursprünglichen Depotwerts ausbezahlt. Steigen die Kurse, profitiert der Anleger über den Call, so als wäre er investiert geblieben. Sicherheitsnetze zu spannen ist aber nur die halbe Miete. Damit sich die bitteren Erfahrungen vom Baisse-Auftakt vor vier Jahren nicht wiederholen und Anleger nicht über die gleichen Steine erneut stolpern, hilft nur eines: den typischen Anlagefehlern ins Auge schauen.

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