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Arabica auf Drei-Wochen-Hoch Preise für Kaffee steigen rasant

Es regnet nicht in Brasilien - oder zumindest kommt der Regen zu spät. Das wirkt sich schlecht auf die Kaffeeernte aus. Die Sorte Arabica verteuert sich um fünf Prozent und ist so teuer wie seit Wochen nicht mehr.
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Schwarzes Gold: Die Preise für Kaffee sind wegen ungünstiger Wetterbedingungen in Brasilien zuletzt gestiegen. Quelle: dpa

Schwarzes Gold: Die Preise für Kaffee sind wegen ungünstiger Wetterbedingungen in Brasilien zuletzt gestiegen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Angesichts der Dürre in brasilianischen Anbaugebieten sind die Kaffeepreise am Montag stark gestiegen. Arabica-Kaffee zur Lieferung im Mai verteuerte sich um bis zu fünf Prozent auf 1,9425 Dollar je Pfund und notierte auf dem höchsten Stand seit drei Wochen.

Die Analysten der Commerzbank erläuterten, dass zwar inzwischen für April Regenfälle in Brasilien erwartet würden. „Allerdings kommen diese nun wohl zu spät, um für die diesjährige Ernte von Nutzen zu sein. Vielmehr besteht die Gefahr, dass sie die Ende April beginnende Ernte behindern und es durch erschwerte Trocknung der Bohnen zu Qualitätseinbußen kommt.“ Charttechnische Kaufsignale hätten nach dem Durchbrechen der 1,8790 Dollar den Preis zusätzlich angeschoben, sagte ein Händler in Singapur.

Auch die Preise für Robusta-Kaffee zogen um etwa zwei Prozent an. Laut Commerzbank wird Indien - Asiens drittgrößter Kaffeeproduzent - wegen saisonunüblicher Regenfälle dieses Jahr den ersten Ernterückgang seit sechs Jahren ausweisen. Die Exporte würden um zehn Prozent sinken. Zudem seien die Robusta-Lagerbestände an der Londoner Börse in den vergangenen zwei Wochen um 23 Prozent gesunken.

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  • rtr
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