Barrel Brent kostet 41,66 Dollar Ölpreise wieder auf Rekordniveau

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Sorgen um Engpässe in der weltweiten Ölversorgung gab es außerdem auch wegen der politischen Entwicklung in Venezuela, dem fünftgrößten Exporteur der Welt. Marktteilnehmer befürchten, dass es vor der Volksabstimmung über Staatspräsident Hugo Chavez am 15. August zu einer Unterbrechung der Produktion kommen könnte. Ende 2002 hatte ein zweimonatiger Streik von Gegnern Chavez' in der venezolanischen Industrie einen deutlichen Anstieg der Ölpreise verursacht.

Eine Beruhigung gab es dagegen am Montag hinsichtlich der Öl-Lieferungen aus Russland. Vertreter der russischen Bahngesellschaft sagten, sie erwarteten keine Unterbrechung der Exporte des angeschlagenen Konzerns Yukos nach dem 10. August. An diesem Termin läuft für Yukos eine Frist aus, Transportgebühren an die Bahngesellschaft zu bezahlen. Das Unternehmen versucht weiterhin, sich angesichts von Steuerschulden in Höhe von mehreren Milliarden Dollar vor dem Bankrott zu retten. Das Unternehmen kommt allein für ein Fünftel der russischen Öl-Produktion auf.

Die Opec gab unterdessen bekannt, ihre Öl-Förderung laufe derzeit auf dem höchsten Niveau seit 1979, um den hohen Ölpreisen entgegenzusteuern. Die Opec ist für rund die Hälfte der weltweiten Öl-Förderung verantwortlich. Nach Worten ihres Chefs Purnomo Yusgiantoro von vergangener Woche fördert das Kartell täglich 30 Millionen Barrel Öl. Beim nächsten Ministertreffen sei eine Erhöhung um 1,0 bis 1,5 Millionen Barrel täglich möglich. Das nächste Ministertreffen der Opec findet am 15. September in Wien statt.

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