Bitcoin, Ether und Co.: ETC, ETN, ETP: Was bringen die neuen Krypto-Produkte Privatanlegern?
Anleger können auch indirekt am Markt für digitale Währungen einsteigen – etwa über spezielle Krypto-Wertpapiere.
Foto: BloombergFrankfurt. Nach den Schwankungen der vergangenen Wochen lassen die neuesten Entwicklungen am Kryptomarkt Anleger aktuell wieder hoffen: Der Bitcoin notiert wieder über 50.000 Dollar, auch kleinere Kryptowährungen wie Ether, Ripple oder Litecoin ziehen seit einigen Tagen kräftig an, sie alle legten innerhalb von nur sieben Tagen zweistellig zu.
Doch wer sich jetzt erstmals auf den Kryptomarkt vorwagen will, um von solch rasanten Kursentwicklungen zu profitieren, steht direkt zu Beginn vor einer wichtigen Entscheidung: Direkt in Kryptowährungen investieren – wofür es einiges an Know-how braucht? Oder indirekt einsteigen über Krypto-Wertpapiere, die mittlerweile auch an herkömmlichen Börsen handelbar sind?
Wer sich für die zweite Möglichkeit interessiert, landet schnell bei einer Flut aus Buchstaben und Abkürzungen: Von ETPs über ETCs und ETNs versprechen Anbieter ihren potenziellen Kunden, am Kryptohype mitverdienen zu können – und das ganz ohne Blockchain-Kenntnisse, Krypto-Vorwissen und eigene digitale Geldbörse, einfach über das eigene Wertpapierdepot.
Das kann für Anleger äußerst praktisch sein, glaubt man den Versprechen von Emittenten und Handelsplätzen: Denn bei sogenannten ETPs, so der Überbegriff, geht es darum, Produkte, die in ihrer ursprünglichen Form nicht an der Börse gehandelt werden, handelbar zu machen – durch die Verpackung in ein anderes Produkt. Und gerade in der Kryptowelt entstehen aktuell immer mehr davon.