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Börse Britisches Pfund fällt zum Euro auf Zehn-Jahres-Tief

Der neue britische Premier Johnson macht einen harten Brexit wahrscheinlicher. Das Pfund reagiert und kostete am Montag nur noch 1,0724 Euro.
Update: 12.08.2019 - 13:06 Uhr 1 Kommentar
Das Rekordtief von 1,0200 Euro für ein Pfund wurde im Krisenjahr 2008 erreicht. Quelle: dpa
Britisches Pfund

Das Rekordtief von 1,0200 Euro für ein Pfund wurde im Krisenjahr 2008 erreicht.

(Foto: dpa)

Frankfurt am Main Das britische Pfund bleibt wegen der Sorge über die Folgen eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU auf Talfahrt. In der Nacht zum Montag wurden für ein Pfund zeitweise nur noch 1,0724 Euro gezahlt. Dies ist der niedrigste Kurs seit dem Herbst 2009.

Das Rekordtief von 1,0200 Euro für ein Pfund wurde im Krisenjahr 2008 erreicht. Zuletzt kostete ein Pfund am Montag wieder 1,0800 Euro. Auch zum US-Dollar bleibt die britische Währung auf Talfahrt. Hier wurde in der vergangenen Nacht bei 1,2015 Dollar für ein Pfund der tiefste Kurs seit Anfang 2017 erreicht.

Börsianer fürchten, dass Großbritannien auf eine ungeregelte Trennung von der Europäischen Union zusteuert, was die weltweite Wirtschaft und die Finanzmärkte in Mitleidenschaft ziehen dürfte. Seit dem Referendum im Juni 2016, bei dem sich die britische Bevölkerung mehrheitlich für einen EU-Austritt aussprach, hat das Pfund 28 Cent an Wert verloren.

Johnson hat angekündigt, Großbritannien bis Ende Oktober aus der EU zu führen, mit oder ohne Abkommen.

Mehr: Auch Europas Banken fürchten den Brexit zunehmend. Boris Johnsons Strategie verschärft die Situation.

Finance Briefing
  • dpa
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1 Kommentar zu "Börse: Britisches Pfund fällt zum Euro auf Zehn-Jahres-Tief"

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