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Brexit Neue Hoffnung auf Brexit-Deal treibt Pfund

Dem britischen Premierminister Boris Johnson und seinem irischen Kollegen Leo Varadkar zufolge gibt es einen Weg zu einem Brexit-Deal. Der Pfund-Kurs legt zu.
Update: 10.10.2019 - 21:37 Uhr Kommentieren
Die britische Währung hat an Wert gewonnen. Quelle: dpa
Pfund und Euro

Die britische Währung hat an Wert gewonnen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Wieder aufgeflammte Hoffnungen auf einen Brexit-Deal locken Anleger in das Pfund Sterling zurück. Die britische Währung verteuert sich am Donnerstagnachmittag um mehr als zwei Prozent auf bis zu 1,2468 Dollar und 1,7 Prozent auf 1,1315 Euro. Dem britischen Premierminister Boris Johnson und seinem irischen Kollegen Leo Varadkar zufolge gibt es einen Weg zu einer möglichen Einigung.

Ein Deal bis zum 31. Oktober sei noch möglich, sagte Varadkar am Donnerstag nach einem über zweistündigen Gespräch mit Johnson in der Nähe von Liverpool. Zugleich warnte er aber davor, dass noch etwas schiefgehen könnte. Das bisher größte Hindernis vor einer Brexit-Einigung ist die Frage, wie die Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Nachbarn Irland offen gehalten werden kann.

Insgesamt bewertete Varadkar das Treffen mit Johnson vor seinem Rückflug nach Irland als „sehr gut“. Sowohl Dublin als auch London wollten ein Abkommen, das die Interessen Irlands, Großbritanniens und der Europäischen Union berücksichtige.

Wenn bis zum EU-Gipfel kommende Woche kein Kompromiss gefunden wird, muss Johnson einem Unterhaus-Beschluss zufolge einen Brexit-Aufschub beantragen. Dazu hatte er gesagt, er würde lieber „tot im Graben“ liegen, war von dieser Linie aber dann abgewichen.

Das Pfund legte damit am Donnerstag eine bemerkenswerte Kehrtwende hin: Vor dem Treffen Johnsons mit Varadkar hatten Anleger aus dem Pfund Sterling zurückgezogen. Zwischenzeitlich war die britische Währung mit 1,1096 Euro so billig wie zuletzt vor gut vier Wochen. Nach den deutlichen Gewinnen ist das Pfund wieder so viel Wert wie zuletzt Ende September.

Mehr: Analyse: Boris Johnson hat gute Chancen, noch lange britischer Premier zu bleiben

  • dpa
  • rtr
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