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Comeback des Schieferöls? Trump setzt der Opec zu

Trotz der Förderkürzung der Opec gibt es weiterhin ein Überangebot an Öl. Die Renaissance des amerikanischen Schieferöls nach der Wahl Trumps setzt das Kartell nun zusätzlich unter Druck – und sorgt für ein Déjà-vu.
Experten erwarten eine Verschiebung der Balance auf dem globalen Ölmarkt. Quelle: JIM WILSON/The New York Times/Re/Redux/laif
Ölförderung in Texas

Experten erwarten eine Verschiebung der Balance auf dem globalen Ölmarkt.

(Foto: JIM WILSON/The New York Times/Re/Redux/laif)

Wien/FrankfurtEs war ein Symbol der Stärke. Als sich der saudische Ölminister Khalid Al-Falih und der russische Energieminister Alexander Nowak Ende vergangenen Jahres in Wien die Hände schüttelten, sollte die Welt sehen, dass die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (Opec) und Russland im Kampf gegen den fallenden Ölpreis trotz großer Differenzen zusammenarbeiten können. Zwei Monate später zeigt sich: Die Ölförderkürzung, auf die sich die beiden stellvertretend für sich und elf weitere Förderstaaten geeinigt haben, funktioniert nur einigermaßen.

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