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Deutsche Mark

Die Währungsreform sorgte für viele deutsche Erfolgsgeschichten.

(Foto: EyeEm/Getty Images)

Deutsche Mark 70 Jahre Währungsreform – Vom totalen Krieg zum Wirtschaftswunder

Die Währungsreform sorgte nicht nur für einen historischen Aufschwung. Sie legte auch die Grundlage für die Exportorientierung der deutschen Wirtschaft.
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BonnVor 70 Jahren bekamen die Deutschen eine denkwürdige Rechnung präsentiert – die Rechnung für Hitlers Krieg. Von 1939 bis 1945 hatte allein der „Führer“ die Geldpolitik bestimmt und den Staatskredit hemmungslos ausgedehnt. „Wer im Krieg spart, wird im Frieden belohnt“, versprach die NS-Propaganda. Als dann am 20. Juni 1948 das finanzielle Erbe des Nationalsozialismus in Westdeutschland liquidiert wurde, erkannte jeder, was das Versprechen wert war: Für 100 Reichsmark gab es beim Geldschnitt ganze 6,50 D-Mark.

Vor einem Staatsbankrott hatten deutsche Experten schon seit 1942 gewarnt. Schultere man nicht die Herkulesaufgabe, „die große Hypothek des Kriegs“ im Frieden abzutragen, hieß es in Fachzeitungen, wären alle Kriegsopfer vergebens gewesen. Im Februar 1945 ließ Reichsfinanzminister Schwerin von Krosigk Adolf Hitler wissen, er könne „die Steigerung des Notendrucks rein technisch nur noch kurze Zeit fortsetzen. Dann besteht nicht mehr die Möglichkeit, die für die Aufrechterhaltung der Wirtschaft notwendigen Geldzeichen zur Verfügung zu stellen.“ Doch Hitler blendete das Problem einfach aus.

Aus „Stimmungsgründen“ betrieb das NS-Regime eine Politik der zurückgestauten Inflation: Der Staat zapfte über Umwege „geräuschlos“ die privaten Ersparnisse bei Banken und Sparkassen ab. Das Geld stand zwar noch im Sparbuch, wurde aber „unsichtbar“ von Albert Speers „Rüstungswunder“ absorbiert, buchstäblich an der Front verpulvert. Der „Führer“ hielt nichts von „finanziellen Volksabstimmungen“ in Form großer Kriegsanleihen und blockte auch alle Versuche ab, die Schulden durch höhere Steuern zu verringern.

So nahm das Drama seinen Lauf: Während des Zweiten Weltkriegs stieg die Reichsschuld von 48 Milliarden auf 452 Milliarden Mark – das Fünffache des im Haushaltsjahr 1943/44 erwirtschafteten Sozialprodukts. Da Speers spektakuläres „Rüstungswunder“ seit September 1944 ebenso spektakulär in sich zusammenbrach, dürfte die Relation von Sozialprodukt und Schulden im Mai 1945 noch wesentlich ungünstiger gewesen sein. Selbst Italiens heutige Staatsverschuldung in Höhe von 132 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt wirkt dagegen vergleichsweise gering.

Die zurückgestaute Inflation konnte sich in der NS-Zeit nicht entladen, weil das Regime einen Preis- und Lohnstopp verhängt hatte und Devisen zwangsbewirtschaftete. Es galt das Motto „Kanonen statt Butter“, die rationierten zivilen Versorgungskanäle trockneten im totalen Krieg immer weiter aus. Bis zum Geldschnitt prägte maximaler Kaufkraftüberhang bei minimalem Konsumgüterangebot das Gesamtbild. Es ist kein Zufall, dass am 20. Juni 1948 das „Kopfgeld“ von 40 D-Mark in den Lebensmittelkartenstellen ausgezahlt wurde.

Wie durch ein Wunder waren dann am 21. Juni die leeren Auslagen der Geschäfte wieder gefüllt – mit Obst und Gemüse, lang vermissten Textilien, Lederwaren, Fahrrädern, Lampen und Glühbirnen. Über Nacht kam das ganze Ausmaß der Warenhorte zum Vorschein. Bewirtschaftung und Preisstopp hatten ausgedient. Vom Bittsteller und Bezugsmarkenkäufer war der Kunde zum umworbenen D-Mark-Besitzer aufgestiegen.

Währungsreform auch mit deutschen Einfluss

Dieser Schaufenstereffekt prägte das kollektive Gedächtnis der Wiederaufbaugeneration. Die Währungsreform als Initialzündung des wirtschaftlichen Wiederaufstiegs ist das eigentliche Gründungsdatum Westdeutschlands – und die Initialzündung für einen weltpolitischen Großkonflikt: Die Sowjets brandmarkten die mit dem Geldschnitt vollzogene „imperialistische Spaltungspolitik“, konterten mit einer eigenen Währungsreform und ordneten am 24. Juni die Blockade Westberlins an. Die fast einjährige Blockade, von den Westalliierten mit Luftbrücke und „Rosinenbombern“ beantwortet, ließ den Kalten Krieg eskalieren.

Der „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“, Bundeskanzler Ludwig Erhard, mit der berühmten Zigarre in der Hand. Professor Ludwig Erhard setzte nach der Währungsreform 1948 das Konzept der sozialen Marktwirtschaft durch. Quelle: picture-alliance / dpa
Ludwig Erhard mit Zigarre

Der „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“, Bundeskanzler Ludwig Erhard, mit der berühmten Zigarre in der Hand. Professor Ludwig Erhard setzte nach der Währungsreform 1948 das Konzept der sozialen Marktwirtschaft durch.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Die Rosinenbomber scheinen bei der Deutung der Währungsreform bis heute nachzuwirken. Die meisten Historiker sind den USA, England und Frankreich einfach dankbar. „Die Währungsreform war die letzte Aktion der westlichen Alliierten im Nachkriegsdeutschland, die sie vollständig in eigener Verantwortung und ohne entscheidende Mitwirkung der Deutschen durchführten“, bringt Christoph Weisz die vorherrschende Meinung auf den Punkt. Wirtschaftsminister Ludwig Erhard hatte den Geldschnitt schon im Juni 1951 zur „Stunde null“ verklärt, in der „aus behördenfrommen Untertanen freie Staatsbürger wurden“. Es gibt aber auch Klagen über die angeblich „verhinderte Neuordnung“. Die USA, so der Vorwurf, hätten mit der Währungsreform politische Alternativen verbaut und die Besitz- und Vermögensverhältnisse zementiert.

All das geht jedoch an der historischen Wirklichkeit vorbei: Zum einen hatten deutsche Akteure zweifellos größten Einfluss auf die Währungsreform. Zum anderen gab es eine „Stunde null“ bei der Geldneuordnung am allerwenigsten. Außerdem legte gerade die US-Militärregierung einen Plan vor, mit dem sie die Besitzverhältnisse bis ins Mark erschüttern wollte. 70 Jahre nach dem 20. Juni 1948 ist es deshalb an der Zeit, die Währungsreform aus dem Mythos des „Wirtschaftswunders“ und des „US-Diktats“ in die Realität der Zeitgeschichte zurückzuholen.

Nach Kriegsende war klar geworden, dass die Westalliierten sich kaum auf jene Probleme in Deutschland vorbereitet hatten, die aus dem finanziellen Erbe des NS-Regimes resultierten. „Das Wichtigste ist, dass die Währungsreform an die deutschen Verhältnisse angepasst ist. Das kann die Militärregierung nicht machen. Das muss von deutscher Seite gemacht werden“, teilten angloamerikanische Finanzoffiziere der „Sonderstelle Geld und Kredit“ im November 1947 mit. Die Sonderstelle war das deutsche Währungsreformgremium. Ihr Leiter: Ludwig Erhard. Bis zum Frühjahr 1948 gelang es den Westalliierten nicht, sich auf ein Konzept zur Abwicklung der deutschen Staatsschuld zu einigen.

Wohlstand für die breite Masse. Quelle: Hulton Archive/Getty Images
Produktion des VW Käfer

Wohlstand für die breite Masse.

(Foto: Hulton Archive/Getty Images)

Nur die US-Militärregierung hatte 1946 einen Währungsreformplan vorgelegt, den Colm-Dodge-Goldsmith-Plan. Er ging von der Prämisse aus, die Deutschen würden als wichtigsten Prüfstein der Neuordnung „die gerechte Verteilung der durch den Krieg und seine Folgen verursachten Verluste ansehen“. Deshalb sollte Sachbesitz über 1000 D-Mark mit einer Hypothek von 50 Prozent des Vermögens belastet und verbleibender Besitz mit einer bis zu 90-prozentigen Vermögenszuwachsabgabe belegt werden – die Umsetzung des Plans hätte Deutschland tatsächlich revolutioniert.

Militärgouverneur Lucius D. Clay kämpfte zwar heldenhaft für diese Neuordnung, scheiterte er aber an mangelnder Unterstützung aus Washington und dem erbitterten Widerstand der Briten. Die wollten einen Geldschnitt ohne Umverteilung von oben nach unten.

Das Ende des Colm-Dodge-Goldsmith-Plans dürfte deutsche Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Champagnerlaune versetzt haben. Sie arbeiteten bereits seit 1943 auf die Währungsneuordnung hin. Schon damals hatte Erhard gewarnt, es sei „zu erwarten, dass in der entscheidenden Stunde, in der das Problem der Schuldenkonsolidierung aktuell wird“, die Befürworter einer radikalen Vermögensabgabe „eine Revolutionierung der deutschen Sozialordnung“ durchsetzen wollten.

Wiederaufbau „unter Führung des Unternehmertums“

Erhard leitete seit 1942 das kleine, von der Reichsgruppe Industrie finanzierte Institut für Industrieforschung. Sein Schwager, Karl Guth, war Hauptgeschäftsführer der Reichsgruppe. 1944 arbeitete Erhard eng mit Otto Ohlendorf zusammen, Chef des Sicherheitsdienstes Inland (SD) im Reichssicherheitshauptamt, 1941/42 Leiter der berüchtigten „Einsatzgruppe D“ in der Sowjetunion, seit 1943 zusätzlich zum SD-Posten Vizestaatssekretär und „starker Mann“ im Reichswirtschaftsministerium.

Seit „Stalingrad“ wussten beide: Mehr als ein „Straffrieden“ à la Versailles schien nicht mehr möglich. Deshalb beschäftigten sie sich, die Revolution 1918/19 und die Weimarer Hyperinflation in schlechter Erinnerung, intensiv mit Problemen, die beim Übergang der Kriegs- zur Friedenswirtschaft entstehen würden. Sein Institut sei „in besonderem Maße berufen“, Fragen der Währungsneuordnung zu klären, ließ Erhard Ohlendorf wissen. In einem Exposé für Ohlendorf stellte er klar, der Wiederaufbau müsse „unter Führung und Initiative des Unternehmertums“ erfolgen. Ohlendorf empfing Erhard auch zum persönlichen Gedankenaustausch.

Der NS-Politiker koordinierte die Arbeit von Expertenzirkeln, die Pläne für die Nachkriegszeit entwickelten. Das war zwar per „Führer“-Befehl verboten, aber dennoch nicht gefährlich. Personifiziert in Ohlendorf hielt nämlich kein Geringerer als der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, seine schützende Hand über die Nachkriegsplaner. Auch Himmler war an ordnungspolitischen Gegenentwürfen zur Kommandowirtschaft interessiert, die er für „total bolschewistisch“ hielt.

Bei der Währungsneuordnung, das war in den Zirkeln um Erhard und Ohlendorf oberstes Ziel, sollten Veränderungen der Besitzstruktur verhindert werden. Ausgehend von Erhards Studie „Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung“ entwickelten die Zirkel, in denen auch der Deutsche-Bank-Vorstand Hermann Josef Abs und der spätere Bundesbank-Präsident Karl Blessing saßen, ein höchst einseitiges Konzept: Bis zu 90 Prozent der privaten Ersparnisse sollten annulliert, der Aktien- und Sachwertbesitz hingegen durch eine kosmetische, nur aus Gründen der „sozialen Optik“ erhobene Vermögensabgabe geschont werden.

Kaufkraft für Millionen. Quelle: ullstein bild - Oscar Poss
Neues Bargeld

Kaufkraft für Millionen.

(Foto: ullstein bild - Oscar Poss)

Ihr binnenwirtschaftliches Programm flankierten die Experten mit strategischen Außenwirtschaftsplanungen: Wiedereingliederung Deutschlands in die Weltwirtschaft, Abschaffung der Devisenzwangswirtschaft, energische Exportanstrengungen – das waren die Ziele für die Nachkriegswirtschaft. Den Rahmen für die Gesamtstrategie sollte eine „staatlich und damit sozial gebundene Marktwirtschaft“ bilden. Ein „aktives und wagemutiges Unternehmertum“ würde den bürokratischen Lenkungsapparat ersetzen, pflichtete Ohlendorf Erhard bei.

In der Bad Homburger Villa Hansa, dem Arbeitsort der Sonderstelle Geld und Kredit, liefen die Kontaktfäden der Nachkriegsplaner 1947/48 wieder zusammen. Dort holten sie die alten Pläne aus der Schublade – während die vier Siegermächte im Alliierten Kontrollrat nur noch den Schwarzen Peter für die mit separaten Geldschnitten verbundene Teilung Deutschlands hin- und herschoben.

Kleine Sparer verloren fast alles

Im Konklave von Rothwesten formulierten die Mitglieder der Sonderstelle dann mit alliierten Finanzoffizieren vom 20. April bis zum 8. Juni die Gesetze für den Geldschnitt. Die neuen Geldscheine im Nennwert von 5,7 Milliarden D-Mark waren bereits gedruckt worden. Insgesamt gelang es der deutschen Seite, die Westmächte im Konklave auf jenes Konzept einzuschwören, das die Zirkel um Erhard und Ohlendorf schon 1944 vorgezeichnet hatten.

Am 20. Juni verloren kleine Sparer fast alles, Aktien- und Sachwertbesitzer aber beinahe nichts – hier liegt die Wurzel für die oft als zu unausgewogen kritisierte Vermögensverteilung in Deutschland. Auch das Lastenausgleichsgesetz von 1952 änderte kaum etwas an der Schieflage des Geldschnitts. Unternehmen und Immobilienbesitzer mussten zwar eine Abgabe auf 50 Prozent des im Juni 1948 vorhandenen Vermögens zahlen – aber gestreckt auf 30 Jahre und damit inflatorisch entwertet. Die reale Besitzbelastung betrug, wie der Volkswirt Reinhold Schilling errechnet hat, pro Jahr maximal 1,7 Prozent. Die Abgabe konnte meist locker aus dem Vermögenszuwachs bezahlt werden.

Mit stolzer Miene sitzt der millionste Gastarbeiter in der Bundesrepublik, Armando Rodrigues aus dem kleinen Dorf Vale de Madeiros in Portugal, auf dem Moped, das er bei seiner Ankunft am 10.09.1964 im Köln-Deutzer Bahnhof geschenkt bekam. Quelle: picture alliance / Horst Ossinge
Gastarbeiter

Mit stolzer Miene sitzt der millionste Gastarbeiter in der Bundesrepublik, Armando Rodrigues aus dem kleinen Dorf Vale de Madeiros in Portugal, auf dem Moped, das er bei seiner Ankunft am 10.09.1964 im Köln-Deutzer Bahnhof geschenkt bekam.

(Foto: picture alliance / Horst Ossinge)

Zeitgleich mit der Währungsreform hatte Erhard – inzwischen zum Direktor der Verwaltung für Wirtschaft aufgestiegen, dem späteren Bundeswirtschaftsministerium – die geplante liberale Offensive gestartet: Er setzte die Bewirtschaftung weitgehend außer Kraft und führte überfallartig die Marktwirtschaft ein. Seine Politik diente allein dem Ziel, die Kapitalbildung der Unternehmen zu fördern – für ihn der Königsweg zu dynamischem Wachstum. Anfängliche Proteste flauten ab, nachdem im November 1948 der Lohnstopp aufgehoben worden war. Bald fielen auch die alliierten Außenhandelsauflagen, mit der Abwertung der D-Mark begann 1949 der Siegeszug der deutschen Exportwirtschaft. Heute steht Deutschland wegen seiner hohen Handelsbilanzüberschüsse in der Kritik. Doch ohne den Export wäre nach dem Geldschnitt der Durchbruch zu einem anhaltenden, dynamischen Wachstum nicht gelungen.

Ludwig Erhard, der „Dicke mit der Zigarre“, stieg zur Ikone des „Wirtschaftswunders“ auf. Sein Förderer Otto Ohlendorf hingegen endete am Galgen. Als Chef der Einsatzgruppe D verantwortlich für die Ermordung von 90.000 Zivilisten, wurde er 1948 im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess zum Tode verurteilt. Begnadigungskampagnen blieben ebenso erfolglos wie Ohlendorfs persönliche Gnadengesuche. Trotz aller wirtschaftspolitischen Verdienste schritt sein Henker zur Tat – der Massenmord in der Sowjetunion brach Ohlendorf 1951 das Genick.

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1 Kommentar zu "Deutsche Mark: 70 Jahre Währungsreform – Vom totalen Krieg zum Wirtschaftswunder"

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  • Das ist ein eklatantes Beispiel dafuer, dass Weichwaehrungen nie zu einer Staerkung der
    Wirtschaft fuehren. Abwertungen einer Waehrung sind ein Betrug am Buerger und ein
    Schaden fuer die Wettbewerbsfaehigkeit - man muss Energie, Rohstoffe und andere
    Produkte zur Integration teurer bezahlen, man zahlt hohe Steuern auf Gewinne, die
    keiner realen Wertschoepfung entsprechen. Wann geht das endlich in die Koepfe der
    Schmalspuroekonomen? Ist es wirklich so kompliziert?