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Devisen Spanien und der US-Dollar belasten den Euro

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Anleger bleiben bei spanischen Anleihen vorsichtig

Die Enttäuschung der Anleger über die Auktion spanischer Staatspapiere mit Laufzeiten bis 2015, 2016 und 2020 trieb die auf Sicherheit bedachten Anleger wieder in die Bundesanleihen, was im Gegenzug die Renditen weiter drückte.

Spanien hatte knapp 2,6 Milliarden Euro aufgenommen, dafür den Anlegern aber höhere Renditen als zuletzt zahlen müssen. Zudem lag das Volumen am unteren Rand der Zielspanne. Die Nachfrage war nicht mehr ganz so hoch wie zuletzt.

„Die Spanier haben es nicht geschafft, so viel wie in der Spitze geplant aufzunehmen“, kritisierte Nick Stamenkovic, Zinsstratege bei RIA Capital Marktes. Das zeige, dass die Anleger in Sachen Spanien vorsichtig blieben. Sebastian von Koss, Analyst bei HSBC Trinkaus fand die Marktreaktion nicht ganz gerechtfertigt.

Schließlich habe Spanien schon zuletzt einen großen Teil des geplanten Emissionsvolumens begeben. „Dass die Renditen gegenüber der letzten Auktion gestiegen sind, spiegelt lediglich die Entwicklung am Sekundärmarkt wider“, fügte er hinzu.

In dieser Woche haben schwache spanische Konjunkturdaten und die Aussicht auf eine weiter hohe Staatsverschuldung die spanischen Anleihen belastet. Am Mittwoch brachen die zehnjährigen Papiere zeitweise um 1,99 Punkte ein, was die Rendite bis auf 5,7 Prozent von 5,5 Prozent am Vorabend trieb. Auch die Renditen der fünf- und zweijährigen Anleihen zogen spürbar an.

Italiens Staatsanleihen konnten sich dem Misstrauen der Anleger nicht entziehen: Die zehnjährigen Papiere verloren bis zu 1,67 Punkte, was die Rendite auf 5,4 von 5,2 Prozent am Vorabend steigen ließ. Im Gegenzug legte der Bund-Future um 20 Ticks auf 138,49 Punkte zu.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Devisen: Spanien und der US-Dollar belasten den Euro"

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  • Was hat denn nun den Dollar gestützt - die Aussicht auf geldpolitische Lockerungen oder die gedämpften Hoffnungen auf eben diese? Blöd, wenn man beim Schreiben schon nicht mehr weiß, was man eben in der Headlline von sich gegeben hat...