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Devisen Anleger steuern sicheren Hafen Yen an

Der Eurokurs bewegt sich am Montag kaum, das dürfte auch bis zum EZB-Zinsentscheid am Donnerstag so bleiben. Anleger interessieren sich nach Konjunkturdaten aus China stärker für den Yen.
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Der Dollar fiel auf 101,84 Yen zurück, den tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Quelle: Reuters

Der Dollar fiel auf 101,84 Yen zurück, den tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Angesichts enttäuschender Konjunkturdaten aus China haben Anleger zu Wochenbeginn den sicheren Hafen Yen angesteuert. Der Dollar fiel in der Spitze auf 101,84 Yen zurück, den tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Der Einkaufsmanager-Index von Markit und HSBC für die chinesische Industrie belief sich im April auf 48,1 Zähler. Damit liegt er weiter unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Der Euro bewegte sich kaum vom Fleck und notierte mit 1,3873 Dollar in Reichweite seines New Yorker Schlusskurses vom Freitag. Analysten gehen davon aus, dass sich die Anleger vor dem Zinsentscheid der EZB am Donnerstag zurückhalten dürften. Investoren rätseln seit Wochen darüber, ob die Zentralbank die Geldpolitik in naher Zukunft noch einmal aktiv wird. EZB-Chef Mario Draghi hatte zuletzt seine Entschlossenheit zur Abwehr von Deflationsgefahren bekräftigt und für den Fall eines weiteren Euro-Anstiegs eine erneute Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt.


  • rtr
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