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Devisen Brexit-Sorgen drücken Pfund – Weiterer Wochenverlust voraus

Mit Boris Johnson könnte ein Brexit-Hardliner an die Regierungsspitze kommen. Die Devisenmärkte fürchten sich vor einem ungeregelten EU-Ausstieg.
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Die Devise fiel am Freitag um bis zu 0,3 Prozent auf 1,2630 Dollar. Quelle: dpa
Britische Pfundnote

Die Devise fiel am Freitag um bis zu 0,3 Prozent auf 1,2630 Dollar.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Aussicht auf einen Brexit-Hardliner an der Regierungsspitze in Großbritannien setzt dem Pfund Sterling zu. Die Devise fiel am Freitag um bis zu 0,3 Prozent auf 1,2630 Dollar. Auch zum Euro gab das Pfund weiter nach und steuerte auf den sechsten Wochenverlust in Folge zu.

Investoren fürchten, dass mit dem in den Umfragen vorne liegenden Boris Johnson als Nachfolger von Premierministerin Theresa May ein ungeregelter EU-Ausstieg wahrscheinlicher wird. Auch wenn der Ex-Außenminister nicht an die Macht käme, wird die Zeit für weitere EU-Verhandlungen für den neuen britischen Premier bis zum Stichtag Ende Oktober knapp bemessen sein. Wer die Nachfolge Mays antritt, soll erst Ende Juli feststehen.

Einige Strategen halten die Spekulationen auf einen No-Deal-Brexit an den Devisenmärkten für überzogen. Das Risiko dafür sei nicht so hoch wie es derzeit an den Märkten gesehen werde, sagten die Analysten von UBS Wealth Management. Allerdings werde die Unsicherheit in den kommenden Monaten anhalten.

Mehr: Nach der ersten Abstimmung sind nur noch sieben Kandidaten übrig. Johnson zementiert seine Rolle als Favorit für den Parteivorsitz der Konservativen.

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  • rtr
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