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Devisen Der kalte Währungskrieg: Wie Notenbanken den Wechselkurs künstlich schwächen

Vielen Notenbanken gehen in der Coronakrise die Mittel aus. Nun nehmen sie verstärkt den Wechselkurs ins Visier. Ein besonders eklatanter Fall ist Polen.
15.01.2021 - 04:00 Uhr
Für Schwellenländer mit starker Exportabhängigkeit werden Interventionen am Devisenmarkt zur Versuchung. Quelle: AP
Die Wand einer Bank in Peking bemalt mit Währungssymbolen

Für Schwellenländer mit starker Exportabhängigkeit werden Interventionen am Devisenmarkt zur Versuchung.

(Foto: AP)

Frankfurt Normalerweise sind Politiker und Notenbanker ausgesprochen vorsichtig, wenn es um Wechselkurse geht. Unter den wichtigsten Wirtschaftsnationen gibt es den Konsens: Niemand soll sich Vorteile durch eine künstliche Schwächung seiner Währung verschaffen. Daher gelten häufig schon Kommentare zur Lage am Devisenmarkt als verwerflich.

Doch die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise höhlen dieses Tabu immer mehr aus, und längst geht es nicht mehr nur um verbale Eingriffe. Marktbeobachter gehen übereinstimmend davon aus, dass die polnische Notenbank Ende des vergangenen Jahres direkt am Devisenmarkt interveniert hat, um den Kurs des Zlotys zu drücken und so die Exportchancen zu verbessern.

Ökonomen der US-Bank Citi schätzen, dass die Polen fast sieben Milliarden US-Dollar für die Eingriffe eingesetzt haben. Der Notenbankchef des Landes hält sich weitere Interventionen offen.

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