Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Devisen Dollar macht Boden gut

Nach den sehr ernüchternden US-Arbeitsmarktdaten hoffen die Anleger, dass die Notenbank Fed ihre milliardenschweren Anleihekäufe zurückfährt – das beflügelt nun den Dollar. Der Euro bewegt sich kaum.
Update: 10.02.2014 - 08:40 Uhr Kommentieren
Der Euro bewegt sich zum Wochenstart kaum. Quelle: dpa

Der Euro bewegt sich zum Wochenstart kaum.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Aussicht auf eine Normalisierung der US-Geldpolitik hat dem Dollar am Montag Auftrieb gegeben. Zur japanischen Landeswährung stieg der Greenback in der Spitze auf 102,64 Yen, den höchsten Stand seit Ende Januar. Anleger gingen davon aus, dass die US-Notenbank Fed trotz der zuletzt enttäuschenden Arbeitsmarktdaten die milliardenschweren Anleihenkäufe weiter zurückfahren wird. Die Zentralbank will das Volumen der monatlichen Anleihenkäufe von derzeit 65 Milliarden Dollar noch 2014 auf null reduzieren. Der genaue Blick in die wirtschaftlichen Daten zeige, dass die USA auf dem Weg eine nachhaltigen Konjunkturerholung seien und die Normalisierung der Geldpolitik locker wegstecken dürften, sagte Evans Lucas, Marktstratege bei IG in Melbourne.

Der Euro hat am Montag weiterhin mehr als 1,36 Dollar gekostet. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3625 US-Dollar. Sie war damit in etwa so viel wert wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag einen halben Cent tiefer auf 1,3574 (Donnerstag: 1,3495) Dollar festgesetzt.

Deutliche Unterstützung erhielt der Euro zuletzt von der Geldpolitik. So deuten jüngste Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi laut Analysten nicht so stark auf eine geldpolitische Lockerung hin, wie dies einige Marktteilnehmer angesichts der schwachen Inflation erwartet hatten. Zudem profitierte der Euro von durchwachsenen Arbeitsmarktzahlen aus den USA, weil dies die Frage aufwirft, ob die Notenbank Fed ihre Konjunkturspritzen weiter drosseln wird.

  • rtr
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Devisen: Dollar macht Boden gut"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.