Devisen Euro fällt auf tiefsten Stand seit Dezember 2015

Der Euro ist auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015 gefallen. Grund sind überraschend gute US-Konjunkturdaten, womit die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik der Fed steigt. Davon profitierte der US-Dollar.
Update: 24.11.2016 - 09:46 Uhr 2 Kommentare
Am Mittwoch fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015. Quelle: Reuters
Euro / Dollar

Am Mittwoch fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/MainSpekulationen auf eine US-Zinsanhebung im nächsten Monat haben den Dollar am Donnerstag weiter angetrieben. Der Dollar-Index, der die US-Devise im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen misst, kletterte um 0,1 Prozent auf 101,80 Punkte. Am Vortag hatten ihn besser als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten auf den höchsten Stand seit März 2003 gehievt.

Der Euro hat am Donnerstag seine Verluste des Vortags zunächst nicht aufgeholt. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung im Tief 1,0525 US-Dollar und damit so wenig wie letztmalig im Dezember 2015. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0602 Dollar festgesetzt.

Apple und andere Stars in Warren Buffetts Portfolio

APPLE INC. REGISTERED SHARES O.N.

WKN
ISIN
US0378331005
Börse
FSE

-0,65 -0,40%
+163,00€
Chart von APPLE INC. REGISTERED SHARES O.N.
Apple
1 von 44

Neu im Depot

Der US-Großinvestor Carl Icahn war zuletzt beim iPhone-Hersteller ausgestiegen - nicht so Warren Buffett. Sein Konglomerat Berkshire Hathaway sicherte sich im ersten Quartal 2016 fast zehn Millionen Apple-Aktien. Gesamtwert: etwa eine Milliarde Dollar.

Buffetts Anteile: 9,8 Millionen Stück
Veränderung im ersten Quartal 2016: plus 100 Prozent

Quelle aller Angaben: 13-F-Pflichtveröffentlichungen bei der US-Börsenaufsicht SEC für das erste Quartal 2016 (nur US-Aktien). Stand 16. Mai 2016.

PROCTER & GAMBLE CO., THE REGISTERED SHARES O.N.

WKN
ISIN
US7427181091
Börse
FSE

-0,46 -0,68%
+67,79€
Chart von PROCTER & GAMBLE CO., THE REGISTERED SHARES O.N.
Procter & Gamble
2 von 44

Aus dem Depot geflogen

Konsumgüter sind eigentlich ein Faible von Warren Buffett. An dem US-Branchenriesen Procter & Gamble (mit Marken wie Ariel) hielt der Investor jahrelang mehrere zehn Millionen Aktien. Doch im ersten Quartal 2016 war Schluss damit. Papiere im Wert von mehr als vier Milliarden Dollar gab Buffett ab, bis auf ein paar Restaktien.

Buffetts Anteile: 3154 Stück
Veränderung im ersten Quartal 2016: minus 99 Prozent

AT & T INC. REGISTERED SHARES DL 1

WKN
ISIN
US00206R1023
Börse
FSE

+0,12 +0,44%
+27,20€
Chart von AT & T INC. REGISTERED SHARES DL 1
AT&T
3 von 44

Aus dem Depot geflogen

Im dritten Quartal war Warren Buffett noch neu beim Mobilfunkkonzern AT&T eingestiegen - und zwar direkt in großem Stile. Die fast 60 Millionen Aktien waren etwa 1,75 Milliarden Euro wert. Im vierten Quartal reduzierte er seine Beteiligung wieder deutlich, jetzt ist die Aktie zum Jahresauftakt 2016 komplett aus dem Depot geflogen.

Buffetts Anteile: 0 Stück
Veränderung im ersten Quartal 2016: minus 100 Prozent

AMERICAN EXPRESS CO. REGISTERED SHARES DL -,20

WKN
ISIN
US0258161092
Börse
FSE

-0,33 -0,38%
+85,92€
Chart von AMERICAN EXPRESS CO. REGISTERED SHARES DL -,20
American Express
4 von 44

Die vier wichtigsten Titel (1/4)

Fast 60 Prozent des Aktienwerts in Warren Buffetts Portfolio geht auf vier Einzeltitel zurück. Dazu zählt der Kreditkartenanbieter American Express. An der Beteiligung hat sich auch im vierten Quartal nichts geändert.

Buffetts Anteile: mehr als 151 Millionen Stück
Veränderung im ersten Quartal 2016: unverändert

COCA-COLA CO., THE REGISTERED SHARES DL -,25

WKN
ISIN
US1912161007
Börse
FSE

-0,04 -0,10%
+38,22€
Chart von COCA-COLA CO., THE REGISTERED SHARES DL -,25
Coca Cola
5 von 44

Die vier wichtigsten Titel (2/4)

Der bekennende Limonaden-Trinker Buffett hält im ersten Quartal 2016 nicht an allen seinen Coca-Cola-Aktien fest. Der bekennende Cherry-Coke-Fan verkauft fast 1,8 Millionen Anteilscheine. Dennoch gehören ihm fast zehn Prozent der gesamten Anteile an dem Konzern.

Buffetts Anteile: 398,2 Millionen Stück
Veränderung im ersten Quartal 2016: minus 0,4 Prozent

INTL BUSINESS MACHINES CORP. REGISTERED SHARES DL -,20

WKN
ISIN
US4592001014
Börse
FSE

-1,50 -1,19%
+124,19€
Chart von INTL BUSINESS MACHINES CORP. REGISTERED SHARES DL -,20
IBM
6 von 44

Die vier wichtigsten Titel (3/4)

Software-Hersteller IBM gilt als dritter Liebling im Buffett-Portfolio. Im ersten Quartal 2016 baut er die Beteiligung leicht aus, nachdem er sie zuletzt im ersten Quartal vergangenen Jahres um drei Prozent aufgestockt hatte. Buffett hält insgesamt acht Prozent der Unternehmensanteile.

Buffetts Anteile: 79,54 Millionen
Veränderung im ersten Quartal 2016: +0,2 Prozent

WELLS FARGO & CO. REGISTERED SHARES DL 1,666

WKN
ISIN
US9497461015
Börse
FSE

+0,35 +0,74%
+48,30€
Chart von WELLS FARGO & CO. REGISTERED SHARES DL 1,666
Wells Fargo
7 von 44

Die vier wichtigsten Titel (4/4)

Der US-Finanzdienstleister bleibt ein Favorit des „Orakels von Omaha“. Im ersten Quartal vergangenen Jahres hatte Buffett sein Anteile an Wells Fargo zuletzt leicht aufgestockt, genau so tut er es 2016. Er hält etwa 24 Prozent des Konzerns.

Buffetts Anteile: 478,88 Millionen Stück
Veränderung im ersten Quartal 2016: plus 1,9 Prozent

Am Donnerstag stehen vor allem Stimmungsdaten aus Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt. In den beiden größten Euro-Volkswirtschaften wird das Geschäftsklima, also die Unternehmensstimmung, veröffentlicht. Zur Geldpolitik wird sich gegen Abend der Chefvolkswirt der EZB, Peter Praet, äußern. In den USA herrscht wegen des Feiertags Thanksgiving Ruhe an den Märkten.

Die US-Notenbank Fed hat eine Zinserhöhung im Dezember fest ins Auge gefasst. Laut jüngsten Daten des Barometers FedWatch der Terminbörse CME gehen auch 100 Prozent der Marktteilnehmer davon aus. Viele Währungshüter waren laut dem Protokoll der Zinssitzung vom Anfang des Monats und damit der Zeit vor der US-Wahl der Meinung, dass die geldpolitische Straffung „relativ bald angemessen“ sein könne.

Manche Experten gehen derzeit davon aus, dass die Fed nächstes Jahr die Zinsen noch zwei Mal anheben könnte. Sollte die Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump die Wirtschaft stärker anheizen, könnte die Fed auch einem „steileren Zinspfad“ folgen, wie der Chef der Fed von Philadelphia, Patrick Harker, jüngst sagte.

Spekulationen auf einen Boom unter Trump haben den Dollar seit den Wahlen angetrieben. „Der Dollar-Index befindet sich in einem Aufwärtstrend, denn die Trump-Euphorie hält an“, sagte Devisenstratege Ayako Sera vom Handelshaus Sumitomo Mitsui Trust.

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2 Kommentare zu "Devisen: Euro fällt auf tiefsten Stand seit Dezember 2015"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Vor allem profitiert der schlaue Investoe mit amerikanische Aktien in Dollar.
    So wie ich es vorher sagte ist es gekommen. Aktien und dann noch gehebelt über die Währung, so wird man reich und der Plebs bleibt arm. Einer wird gewinnen und das ist immer der Investor mi Dividenden. Gruß an die Elster vom gepflegten Briefkasten aus.

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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