Devisen Euro fällt leicht

Trotz des US-Angriffs in Syrien hat sich die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Vortag nur etwas verändert. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,06 US-Dollar – und damit etwas weniger als am Morgen.
Update: 07.04.2017 - 17:04 Uhr Kommentieren
Die Gemeinschaftswährung ist neben dem Dollar eine der wichtigsten Weltreservewährungen. Quelle: Jens Büdpa
Euro und Dollar

Die Gemeinschaftswährung ist neben dem Dollar eine der wichtigsten Weltreservewährungen.

(Foto: Jens Büdpa)

Frankfurt/MainDer Euro ist am Freitag durch eine höhere Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten belastet worden. Auslöser war ein Militärschlag der USA gegen Syrien. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0625 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0630 (Donnerstag: 1,0666) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9407 (0,9376) Euro.

Der amerikanische Luftangriff auf einen syrischen Militärflughafen in der Nacht auf Freitag, eine Vergeltung für einen mutmaßlich vom syrischen Regime verübten Giftgasangriffs in Syrien, habe zu erhöhter Vorsicht an den Märkten geführt, sagte Experte Lutz Karpowitz von der Commerzbank. Die Kursbewegungen hielten sich jedoch in Grenzen. Unter Druck standen vor allem die türkische Lira und der russische Rubel. Die Türkei zählt in der Region zu den größten Gegnern des syrischen Regimes, Russland ist ein Verbündeter des Herrscherhauses Assad und unterstützt das Regime militärisch in dem seit Jahren tobenden Bürgerkrieg.

Konjunkturdaten entfalteten in diesem Umfeld meist geringe Wirkung. Anleger nahmen jedoch robuste Zahlen aus Deutschland zur Kenntnis. Zahlen zur Industrieproduktion und vom Außenhandel überraschten positiv. Einige Analysten hoben daraufhin ihre Wachstumsprognosen für das erste Quartal an. In den USA war der Arbeitsmarktbericht für den Monat März zwar eher schwach ausgefallen. Experten begründeten den geringen Beschäftigungsaufbau jedoch auch mit Wettereffekten. Der Dollar geriet nur kurzzeitig unter Druck.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85573 (0,85590) britische Pfund, 117,64 (118,23) japanische Yen und 1,0695 (1,0702) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1266,45 (1252,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 357,00 (37 892,00) Euro.

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  • dpa
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