Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Devisen Euro fällt zwischendurch unter 1,11 Dollar

Nach einem kurzen Aufschwung am Wochenbeginn sank der Euro-Kurs am Mittwoch wieder unter die Marke von 1,11 Dollar. Anleger warten nun mit Spannung auf die Reden verschiedener Zentralbanker in dieser Woche.
Kommentieren
Die europäische Gemeinschaftswährung sank nach einem Plus von 0,4 Prozent wieder um 0,2 Prozent Quelle: dpa
Sinkflug nach kurzem Aufwind

Die europäische Gemeinschaftswährung sank nach einem Plus von 0,4 Prozent wieder um 0,2 Prozent

(Foto: dpa)

Frankfurt Die ultralockere Geldpolitik der EZB macht dem Euro weiter zu schaffen: Am Mittwoch rutschte die Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,11 Dollar, nachdem sie zu Wochenbeginn mit 1,1449 Dollar noch in Reichweite eines Drei-Monats-Hochs notiert hatte. Die Aussicht auf zeitweilig verstärkte Anleihekäufe der EZB hatten den Euro am Dienstag deutlich ins Rutschen gebracht.

Anleger warteten nun mit Spannung auf die Reden verschiedener Zentralbanker in dieser Woche. „Bestätigen die Notenbanker, dass sich die US-Konjunktur weiter wie von der Fed erwartet entwickelt, steht einer Zinserhöhung in diesem Jahr vorerst nichts im Weg“, prognostiziert Commerzbank-Analystin Esther Reichelt in einem Kommentar. Weitere Hinweise über den Zeitpunkt der geplanten Zinswende dürfte auch die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung bringen.

Damit zahlt die Welt
Platz 10: Singapur Dollar
1 von 10

Das asiatische Land gilt als einer der begehrtesten Finanzstandorte der Welt. Wenig Regulierung, viele Banken und die geografische Nähe zu China locken zahlreiche Investoren. Im Dezember 2014 wurden laut „Swift Watch“ 0,9 Prozent des globalen Zahlungsverkehrs in Singapur Dollar abgewickelt.

(Foto: dpa)
Platz 9: Hongkong Dollar
2 von 10

Auf Hongkong treffen fast die gleichen Eigenschaften wie auf Singapur zu. Dementsprechend oft wurde mit der asiatischen Währung bezahlt. In Hongkong-Dollar wurden 1,3 Prozent des weltweiten Zahlungsverkehrs abgewickelt. Im Vorjahreszeitraum waren es etwa ein Prozent.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 8: Schweizer Franken
3 von 10

Die Schweizer Währung hat nach der Loslösung vom Euro-Kurs an Attraktivität verloren. Der Schweizer Franken wertete im Anschluss dramatisch auf. Im Dezember landete die Währung hinsichtlich des Zahlungsverkehrs mit 1,4 Prozent auf dem achten Platz. Ein Jahr zuvor wurden noch 1,8 Prozent der weltweiten Bezahlungen in Schweizer Franken abgewickelt, womit die Währung auf den sechsten Platz landete.

(Foto: dpa)
Platz 7: Australischer Dollar
4 von 10

Australien hat eine funktionierende Wirtschaft. Zu verdanken hat das Land das vor allem dem nachhaltig starken Wachstum vieler asiatischer Länder. China gehört zu den Hauptgeschäftspartnern von Australien. Solange die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst, wächst auch Australiens Wirtschaft. Kein Wunder also, dass 1,8 Prozent der Bezahlungen auf diesem Planeten in Australischen Dollar getätigt werden.

(Foto: AFP)
Platz 6: Kanadischer Dollar
5 von 10

Kanada zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt. Der Nachbarstaat der USA mischt daher auch im Bereich des Zahlungsverkehrs bei den Größten mit. 1,9 Prozent aller Zahlungen auf dieser Welt wurden mit Kanadischen Dollar realisiert.

(Foto: Reuters)
Platz 5: Yuan
6 von 10

Den größten Sprung im Dezember 2014 machte der chinesische Yuan. Von Platz 13 im Januar 2013 nahmen die Zahlungen so stark zu, dass der Yuan im Dezember 2014 auf den fünften Platz vorrückte. 2,2 Prozent der weltweiten Zahlungen wurden in Yuan abgewickelt.

(Foto: ap)
Platz 4: Yen
7 von 10

Noch gehört Japan zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt. Doch die jahrzehntelange Deflation macht dem Land zu schaffen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe versucht mit einer aggressiv expansiven Geldpolitik dies zu ändern. Allerdings sind die Erfolge allenfalls kurzfristiger Natur. Der japanische Yen war nichtsdestotrotz eines der beliebtesten Zahlungsmittel im Dezember 2014. 2,7 Prozent der Zahlungen wurden mit Yen-Banknoten getätigt.

(Foto: Reuters)
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Devisen: Euro fällt zwischendurch unter 1,11 Dollar"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.