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Devisen Euro gibt im frühen Handel leicht nach

Zähe Verhandlungen um den griechischen Schuldenschnitt und die Finanzlage Portugals belasten die Gemeinschaftswährung. Am Morgen notierte der Euro bei 1,3033 US-Dollar und lag damit leicht unter dem Vortageskurs.
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Euro-Münzen der Länder Italien, Spanien, Portugal, Irland und Griechenland (von links). Quelle: dpa

Euro-Münzen der Länder Italien, Spanien, Portugal, Irland und Griechenland (von links).

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro ist im frühen Handel leicht unter Druck geraten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3033 US-Dollar und notierte damit geringfügig unter Vortagesniveau. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,3176 (Montag: 1,3110) Dollar festgesetzt.

Der Euro leidet laut Händlern vor allem unter dem ausbleibenden Verhandlungsergebnis beim griechischen Schuldenschnitt. Auch wenn griechische Politiker abermals beteuerten, man stünde einen Schritt vor dem Abschluss, seien die Investoren inzwischen sehr skeptisch. Zuletzt hieß es in Medienberichten, die Gläubiger könnten zu einem Verzicht von bis 75 Prozent ihrer Forderungen gedrängt werden.

Zudem belastet die Gemeinschaftswährung seit Wochenbeginn die schlechte Stimmung an den europäischen Anleihemärkten, insbesondere in Portugal. Das unter dem Euro-Rettungsschirm stehende Krisenland will heute frisches Geld mit Kurzläufern einsammeln. Zumindest das konjunkturelle Bild stellt sich etwas freundlicher da. Von den heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes erwarten Analysten keine negativen Überraschungen.

  • dpa
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