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Devisen Euro im Aufwärtstrend

Gestärkt von Hinweisen auf eine Einigung für das zweite Griechenland-Hilfspaket kann sich die Gemeinschaftswährung über der Marke von 1,31 US-Dollar halten. Damit deutet der Kurs auf Entspannung in der Schuldenkrise hin.
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Eine griechische Euro-Münze steht auf einer EU-Fahne. Quelle: dpa

Eine griechische Euro-Münze steht auf einer EU-Fahne.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Kurs des Euro hat sich am Freitag nach Hinweisen auf eine baldige Einigung beim zweiten Hilfspaket für Griechenland weiter über der Marke von 1,31 US-Dollar gehalten. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3116 Dollar. Ein Dollar kostete 0,7623 Euro. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2982 (Mittwoch: 1,3092) Dollar festgesetzt.

Zuletzt deutete sich laut Händlern eine Einigung auf ein zweites milliardenschweres Hilfsprogramm für Griechenland am Montag und damit eine Entspannung in der Euro-Schuldenkrise an. Dies habe dem Euro bereits seit Donnerstagnachmittag Auftrieb gegeben. Laut jüngsten unbestätigten Presseberichten scheint die Möglichkeit eines Überbrückungskredits für das von der Pleite bedrohte Griechenland und eine Verschiebung der Entscheidung zum gesamten Hilfspaket auf die Zeit nach den Wahlen in dem Euroland vom Tisch zu sein.

Zudem wird die EZB am Wochenende laut Medienberichten ihre Griechenland-Anleihen gegen neue Anleihen austauschen, die von einem Schuldenschnitt nicht betroffen wären. Nach Einschätzung der Commerzbank könnte die Notenbank mit diesem Schritt „ihr Gesicht waren“ und sich dem Schuldenschnitt entziehen. Trotz der jüngsten Meldungen zeigte sich die Devisenexpertin Carolin Hecht aber weiter skeptisch. Es gebe nach wie vor „noch einige Stolpersteine“ auf dem Weg zur Griechenland-Hilfe.

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  • dpa
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