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Devisen Euro kaum erholt von Vortagesverlusten

Der Euro hat sich am Freitag kaum von seinen Kursverlusten am Vortag erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3 335 Dollar und damit nur etwas mehr als am Vorabend in New York. Ein Dollar war 0,7 497 Euro wert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Euro hat sich am Freitag kaum von seinen Kursverlusten am Vortag erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3 335 Dollar und damit nur etwas mehr als am Vorabend in New York. Ein Dollar war 0,7 497 Euro wert. Am Donnerstag hatte der Euro in der Spitze rund einen Cent verloren, nachdem er an den Handelstagen zuvor kräftig zugelegt hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3 323 (Mittwoch: 1,3 364) Dollar festgesetzt.

Gründe für die Verluste des Euro seit Mittwochabend sind laut Händlern enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie erneut aufkommende Spekulationen über die finanzielle Lage Irlands. Auch mit Blick auf das zum Wochenausklang erwartete Ifo Geschäftsklima aus Deutschland besteht aus Sicht der Landesbank Hessen-Thüringen Enttäuschungspotenzial. Deshalb dürfte der Euro weiter latent unter Druck bleiben. Die Daten dürften das Szenario einer Konjunkturschwäche bestätigen.

Unterdessen griff Japan am Freitag wegen des Yen-Höhenflugs nach Informationen japanischer Nachrichtenagenturen zum zweiten Mal in diesem Monat in den Devisenmarkt ein. Die Währungshüter des Landes hatten zuletzt am 15. September nach Schätzungen 1,7 bis 1,8 Billionen Yen (rund 16 Mrd. Euro) investiert, um den Yen abzuschwächen. Es war der erste Devisenmarkteingriff seit mehr als sechs Jahren gewesen.

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