Devisen Euro klettert aus dem Tief

Nach einem katastrophalen Wochenstart hat sich der Euro wieder erholt. Schwache US-Wirtschaftsdaten verhalfen der Gemeinschaftswährung zu neuem Schwung und drückten den Dollar.
Update: 06.01.2014 - 16:50 Uhr Kommentieren
Der Euro hat sich nach dem tiefsten Stand seit Dezember wieder stabilisiert. Quelle: dpa

Der Euro hat sich nach dem tiefsten Stand seit Dezember wieder stabilisiert.

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FrankfurtDer Euro hat seine anfänglichen Verluste im Verlauf des Montags aufgeholt und wieder zugelegt, nachdem er zum Dollar zeitweise auf den niedrigsten Stand seit einem Monat gefallen war. Für Schub sorgten dabei stabile Konjunkturzahlen aus dem Euroraum sowie enttäuschende Zahlen aus den USA.

Der von Markit Economics zusammengestellte Index für den Dienstleistungssektor in der Eurozone deutete für den Dezember erneut Wachstum an. Der Index entsprach mit 51 den vorläufigen Zahlen. Auch ein Gesamt-Index für Dienste und Industrie in der 18 Länder umfassenden Region war mit 52,1 wie erwartet ausgefallen.

Belastet wurde die US-Währung von den Zahlen des Institute for Supply Management (ISM) zum Dienstleistungsgewerbe in den USA im Dezember an. Der Index rutschte von 53,9 im November auf 53 ab. Volkswirte hatten damit gerechnet, dass der Index auf 54,7 klettert. Ein Wert über 50 deutet auf Wachstum in dem Bereich hin, auf den fast 90 Prozent der amerikanischen Wirtschaft entfallen.

Die Lieblinge der Deutschen
File picture shows BMW luxury car logos next to a production line at BMW's plant in Dingolfing
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Platz 15

Im Vergleich zum Vorjahr konnte BMW im Oktober weltweit mehr Autos verkaufen. Auch bei Anlegern kam der Münchener Konzern gut an. Sie handelten im Oktober Zertifikate mit Basiswert BMW für 14,6 Millionen Euro. Das zeigt die aktuelle Handelsstatistik der Börse Stuttgart.

Commerzbank
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Platz 14

Ob die Commerzbank-Aktie zum Jahresende noch einmal zulegt, beschäftigt nicht nur die Anteilseigner der Bank. Auch die Zertifikate-Anleger spekulieren fröhlich auf steigende und fallende Kurse bei der gelben Bank. Mit einem Volumen von 18,7 Millionen Euro schaffen es die Bankpapiere auf Platz 14 der beliebtesten Basiswerte der Stuttgarter Börse.

Kalibergwerk Unterbreizbach
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Platz 13

Der Kalipreis ist im September mit 320 Dollar je Tonne in die Nähe des Drei-Jahres-Tiefs gesunken. Analysten prognostizieren für das dritte Quartal einen Umsatz von 819 Millionen Euro. Das wäre ein Rückgang um mehr als zehn Prozent. Zertifikate-Anleger griffen laut den Daten der Stuttgarter Börse trotzdem kräftig zu. Sie zockten mit Papieren auf K+S im Wert von 18,9 Millionen Euro - immerhin 6,8 Millionen Euro entfielen auf Discount-Zertifikate.

Quartalszahlen Munich Re
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Platz 12

Bei Zertifikate-Anlegern ist die Aktie des Rückversicherers Munich Rück als Basiswert beliebt. Sie zockten im Oktober mit entsprechenden Papieren im Wert von 20,1 Millionen Euro.

Volksentscheid über Rückkauf der Energienetze
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Die geplante Energiewende sorgt für spannende Zeiten bei Eon und seinen Anlegern. Der Konzern büßte allein bis zum Sommer 70 Milliarden Euro an der Börse ein. Zertifikate-Anleger scheint das nicht zu stören, sie handelten für fast 21,1 Millionen Euro Papiere auf Eon. Neben den Discountern (4,9 Millionen Euro) waren vor allem Aktienanleihen beliebt, die für gut acht Millionen Euro gekauft und verkauft wurden.

Post testet neue Paketkästen für daheim
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Platz 10

Die Aktie der Deutschen Post befindet sich seit Anfang diesem Jahres in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Das stimmt wohl auch die Zertifikate-Anleger positiv, sie handelten Papiere mit Basiswert Deutsche Post im Wert von 22,5 Millionen Euro. Vor allem Discount-Zertifikate waren beliebt.

Bayer AG
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Im dritten Quartal hat Bayer solide Zahlen vorgelegt. Der Konzernumsatz lag mit 9,6 Milliarden Euro nominal auf Vorjahresniveau. Bei Zertifikate-Anleger kommt der Chemiekonzern gut an, sie handelten die Papiere mit Basiswert Bayer im Wert von 25,1 Millionen Euro.

Der Euro schnellte in einer ersten Reaktion auf die ISM-Zahlen bis auf 1,3635 Dollar hoch und war damit 0,3 Prozent über dem Schlussstand vom Freitag. Im frühen Handel war die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3572 Dollar und damit den tiefsten Stand seit dem 5. Dezember zurückgefallen.

Zum Yen gewann der Euro 0,1 Prozent auf 142,63 Yen. Der Dollar verlor 0,2 Prozent zur japanischen Währung auf 104,64 Yen.

Zum Schweizer Franken notierte der Euro 0,2 Prozent fester bei 1,2320 Franken. Die eidgenössische Währung war zum Dollar 0,2 Prozent höher bei 90,36 Rappen je Dollar.

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