Devisen Euro knapp unter Jahreshoch

Am Dienstag werden nur wenige Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die den Handel zwischen Euro und Dollar bewegen könnten. Die Gemeinschaftswährung steigt in Richtung seines Jahreshochs.
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Die Hauptereignisse der Woche stehen am Donnerstag an: Dann entscheidet die EZB über ihre Geldpolitik, zudem wählen die Briten ihr neues Parlament. Quelle: Reuters
Euro und Dollar

Die Hauptereignisse der Woche stehen am Donnerstag an: Dann entscheidet die EZB über ihre Geldpolitik, zudem wählen die Briten ihr neues Parlament.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDer Euro ist am Dienstagmorgen in Richtung seines Jahreshochs gestiegen. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,1275 US-Dollar und damit nur geringfügig weniger als zum am Freitag erreichten Jahreshoch. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1249 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag werden nur wenige Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die den Handel zwischen Euro und Dollar bewegen könnten. Die Hauptereignisse der Woche stehen jeweils am Donnerstag an. Dann entscheidet zum einen die EZB über ihre Geldpolitik. Es wird mit einer etwas optimistischeren Haltung gerechnet, Änderungen am geldpolitischen Kurs dürften dagegen nicht vorgenommen werden.

Diese Glücks-Cents werden wir vermissen
Kleingeld
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Die Reaktionen von Handel und Verbrauchern in Italien dürften auch andere Euro-Länder genau beäugen. Ähnlich gehen bereits zwar seit längerem Finnland sowie die Niederlande und seit kurzem Irland vor. Bei Barzahlungen runden die Händler dort ebenfalls auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag auf oder ab, auch in Belgien gibt es ähnliche Rundungsregeln. Doch Italien ist das größte Mitglied der Euro-Zone, das Ein- und Zwei-Cent-Stücke verbannt. Auch in Deutschland finden solche Überlegungen großes Interesse. Immerhin 57 Prozent der Deutschen befürworten die Abschaffung der kleinsten Münzen, ergab vor einem Jahr eine Umfrage von „myMarktforschung“. Einen stark beachteten, jedoch nicht erfolgreichen Versuch, ohne Ein- und Zwei-Cent-Münzen auszukommen, starteten vor gut einem Jahr Einzelhändler in Kleve.

Italien
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Auf der italienischen 1-Cent-Münze ist das berühmte Castel del Monte abgebildet. Das Bauwerk wurde zwischen den Jahren 1240 und 1250 errichtet und liegt in Apulien im Südosten Italiens.  Die Prägung der 2- und 5-Cent-Münzen Italiens unterscheiden sich dabei von der des 1-Cent-Stücks. Dies ist lediglich noch bei den Kleingeldmünzen Griechenlands, Österreichs, San Marinos und Sloweniens der Fall.

Finnland
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Auf der finnischen 1-Cent-Münze thront hingegen der finnische Wappenlöwe. Dieser hat seinen Ursprung im Jahr 1581 und war auch auf der ehemaligen Landeswährung der „Finnmark“ zu sehen. In Finnland runden die Händler bereits jetzt bei  Barzahlungen auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag auf oder ab. Dies wird so auch noch in den Niederlanden, seit kurzem auch in Irland und Belgien.

Niederlande
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Der niederländische Glückcent wurde nach der Abdankung der ehemaligen Königin Beatrix am 30.4.2013 umgeprägt. Zeigte die Münze zuvor das Konterfei der ehemaligen Königin, ist seit dem Jahr 2014 König Wilhelm-Alexander auf den Münzen zu erkennen.

Irland
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Das irische 1-Cent-Stück zeigt eine keltische Harfe. Das Bild gilt als traditionelles Symbol des Landes. Auch in Irland wird die 1-Cent-Münze kaum genutzt, da auch hier die Preise ab- bzw. aufgerundet werden.

Belgien
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Auf der Rückseite des belgischen 1-Cent-Stücks ist das Konterfei des belgischen Königs Philippe zu sehen. Die Währung wurde nach der Abdankung Alber II. am 23.07.2013 zum Jahr 2014 umgeprägt.

Deutschland
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Die deutsche 1-Cent Münze zeigt die Zweige einer deutschen Eiche. Auch auf der früheren Währung, der deutschen Mark, waren die Eichenzweige abgebildet. In Deutschland herrscht ein reges Interesse an einer Abschaffung des Kleingeldes. So sprechen sich immerhin 57 Prozent der Deutschen für die Abschaffung der kleinsten Münzen aus. Erste Versuche gab es bereits: So versuchte man Einzelhändler in Kleve ohne Ein- und Zwei-Cent-Münzen auszukommen.

Zum anderen wählen die Briten ebenfalls am Donnerstag ihr neues Parlament. Es handelt sich eine vorgezogene Wahl, mit der Premierministerin Theresa May eigentlich ihre Parlamentsmehrheit vergrößern wollte. In Wahlumfragen schmilzt der einst große Vorsprung der Konservativen aber dahin. Der Wahlausgang ist insbesondere wegen der anstehenden Brexit-Verhandlungen mit der EU wichtig.

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  • dpa
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