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Devisen Euro-Kurs tritt auf der Stelle

Gestützt wurde die europäische Gemeinschaftswährung durch Hinweise auf ein mögliches Einlenken Italiens im Haushaltsstreit mit der EU-Kommission.
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Der Euro fällt unter die 1,4 US-Dollar-Marke. Quelle: dpa
Euro und Dollar

Der Euro fällt unter die 1,4 US-Dollar-Marke.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat sich am Dienstag unterm Strich wenig verändert. Zeitweise stieg der Kurs über 1,14 US-Dollar und erreichte ein Tageshoch bei 1,1419 Dollar. Am Nachmittag musste die Gemeinschaftswährung ihre Kursgewinne aber abgeben. Der Euro rutschte bis auf ein Tagestief bei 1,1346 Dollar und wurde damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1409 (Montag: 1,1332) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8765 (0,8825) Euro.

Bis zum Mittagshandel konnte der Euro noch an die Kursgewinne vom Vortag anknüpfen. Am Wochenende hatte es eine vorläufige Einigung zwischen den USA und China im Handelskonflikt gegeben, was eine starke Kauflaune an den Finanzmärkten ausgelöst hatte. Die Euphorie über die Einigung dürfte nachlassen, sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Schließlich sei der Zollstreit zwischen den USA und China vorerst nur „auf Eis gelegt“.

Etwas gestützt wurde der Euro allerdings durch Hinweise auf ein mögliches Einlenken Italiens im Haushaltsstreit mit der EU-Kommission. Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte will mit einem Vorschlag an die EU-Kommission im Haushaltsstreit ein Defizitverfahren gegen sein Land abwenden. Er sei dabei, abschließend einen Vorschlag zu erarbeiten, sagte Conte einer italienischen Zeitung. Allerdings nannte er keine Details oder Zahlen.

Außerdem verständigten sich die Euro-Finanzminister auf Schritte zur Stärkung der Währungsunion gegen künftige Krisen. Im Kern soll vor allem der Euro-Rettungsschirm ESM gestärkt werden. Offene Fragen gibt es aber noch bei der Einführung eines Euro-Zonen-Budgets innerhalb des gesamten EU-Haushalts.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89058 (0,89150) britische Pfund, 128,68 (128,70) japanische Yen und 1,1348 (1,1323) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1240,30 (1230,30) Dollar festgesetzt.

Finance Briefing
  • dpa
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