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Devisen Euro mit leichten Gewinnen – Dollar unter Druck

Der Euro setzt seinen Aufwärtstrend fort und legt auch am Mittwoch leicht zu. Der US-Dollar hingegen schwächelt, unter anderem aufgrund der wieder gestiegenen Chancen von Donald Trump bei der US-Wahl.
02.11.2016 - 11:25 Uhr
Der Euro hat erneut leicht zulegen können und profitiert dabei vor allem von der Schwäche des US-Dollars. Dieser leidet unter neuen Umfragen, die für Donald Trump wieder höhere Siegchancen bei der kommenden Präsidentschaftswahl vorhersagen. Quelle: Reuters
Gegenläufige Entwicklung

Der Euro hat erneut leicht zulegen können und profitiert dabei vor allem von der Schwäche des US-Dollars. Dieser leidet unter neuen Umfragen, die für Donald Trump wieder höhere Siegchancen bei der kommenden Präsidentschaftswahl vorhersagen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der Euro hat am Mittwoch seine Gewinne vom Dienstag leicht ausbauen können. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1075 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Der amerikanische Dollar stand dagegen weiter unter Druck. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1025 Dollar festgelegt.

Seit Dienstagnachmittag hat der Euro spürbaren Rückenwind erlangt, der vor allem vom schwächelnden US-Dollar kommt. Grund sind neue Umfragen, die dem Republikaner Donald Trump vor der Präsidentschaftswahl kommende Woche bessere Siegchancen einräumen. Die Demokratin Hillary Clinton wird an den Finanzmärkten aufgrund Trumps Unberechenbarkeit als künftiges Staatsoberhaupt grundsätzlich präferiert.

Unter Druck steht der Dollar zudem, weil Fachleute den Wahlausgang mit der amerikanischen Geldpolitik in Verbindung bringen. An diesem Mittwoch wird die Fed ihre vorletzte Zinsentscheidung in diesem Jahr bekanntgeben. Es wird zwar nicht mit einer Fortsetzung der Ende 2015 gestarteten Zinswende gerechnet.

Wie Währungen zu ihren Namen kamen
Dollar
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Wer hätt's gedacht: Das Wort „Dollar“ hat seinen Ursprung im Deutschen. Genauer, im niederdeutschen Wort „Daler“, Synonym zur bekannteren Münzbezeichnung „Taler“. Diese wiederum leitet sich tatsächlich von einem realen Tal ab, dem Joachimstal (heute Jáchymov/Tschechien) nämlich, wo der böhmische Guldengroschen geprägt wurde. Neben den USA zahlen auch Australien, Kanada, die Fidschi-Inseln, Neuseeland und Singapur in Dollar.

(Foto: AFP)
Peso
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„Peso“ bedeutet auf spanisch schlicht Gewicht. Das heutige Dollarzeichen „$“ stand ursprünglich für den spanisch-mexikanischen Peso.

(Foto: AP)
Lira
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Das Wort „Lira“, frühere Währung Italiens und heute noch als „türkische Lira“ Zahlungsmittel in der Türkei, leitet sich vom lateinischen „libra“ und bedeutet „Pfund“.

(Foto: Reuters)
Mark
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Sowohl die (gute, alte) deutsche Mark, als auch die finnische Markka gingen mit ihrem Namen auf eine mittelalterliche Gewichtseinheit zurück. Traditionell betrug diese ein halbes Pfund.

(Foto: AP)
Rial
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Im Wortsinne „königlich“ ist der Ursprung des Rial, mit dem man in Saudi-Arabien, Katar, im Jemen sowie im Iran (Foto) bezahlt. Denn „Rial“ bedeutet übersetzt „royal“ – und war bis zur Einführung des Euro auch im spanischen „Real“ zu finden.

(Foto: dpa)
Rand
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Wie der Dollar hat auch der Rand aus Südafrika seinen Namen von einer rohstoffreichen Region erhalten. Genauer handelt es sich dabei um die afrikanische Region Witwatersrand um Johannesburg, die für reiche Goldvorkommen bekannt ist.

(Foto: Reuters)
Yuan, Yen und Won
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Ein Zeichen, drei Sprechweisen: Die Währungen der Länder China, Japan und Korea besetzen in allen drei Sprachen dasselbe Zeichen, das jedoch unterschiedlich ausgesprochen wird. Die Bedeutung: „rund“ oder „runde Münze“.

(Foto: Reuters)

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