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Devisen Euro profitiert von positiven Konjunkturaussagen

Eine positive Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone haben dem Euro Auftrieb verliehen. EZB-Ratsmitglied Nowotny beschrieb den Ausblick im Euroraum positiv: Es könnte Potenzial nach oben geben.
Update: 14.01.2014 - 18:15 Uhr Kommentieren
Brandneu ist er, das muss man ihm lassen. Viel Bewegung auf den Märkten haben die neu ausgegebenen 10-Euro-Scheine noch nicht erlebt, die Devisenmärkte stagnieren. Quelle: dpa

Brandneu ist er, das muss man ihm lassen. Viel Bewegung auf den Märkten haben die neu ausgegebenen 10-Euro-Scheine noch nicht erlebt, die Devisenmärkte stagnieren.

(Foto: dpa)

Singapur/ Sydney Der Euro ist am Dienstag zeitweise bis knapp unter die Marke von 1,37 US-Dollar gestiegen. Eine positive Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone durch EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny habe Spekulationen auf weitere geldpolitische Lockerungen gedämpft und dem Euro Auftrieb verliehen, sagten Händler. Im Nachmittagshandel fiel die Gemeinschaftswährung allerdings wieder etwas zurück, der Kurs stand zuletzt bei 1,3676 Dollar. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3667 (Montag: 1,3654) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7317 (0,7324) Euro.

„Es könnte Potenzial nach oben geben“, beschrieb der Österreicher Nowotny den Ausblick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung im Euroraum. Er sah außerdem „die Inflationserwartungen fest verankert“. Zuletzt hatte die EZB im November den Leitzins auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt und sich damit gegen eine zu niedrige Teuerungsrate gestemmt, die Deflationsgefahren bergen könnte. Zusätzlich bekam der Euro durch robuste Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone Aufwind.

Dagegen konnten neue US-Wirtschaftsdaten am Nachmittag keine marktbewegenden Impulse für den Devisenmarkt liefern. Auch nachdem die Umsätze im US-Einzelhandel im Dezember besser als erwartet ausgefallen waren, konnte der Dollar im Verhältnis zum Euro keinen Boden gut machen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83145 (0,83170) britische Pfund, 141,62 (141,37) japanische Yen und 1,2334 (1,2342) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1251,50 (1248,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 28 900,00 (28 850,00) Euro.

  • rtr
  • dpa
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