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Devisen Euro schwächelt auf breiter Front

Schwache Konjunkturdaten schicken den Euro auf Talfahrt, obwohl die Entspannung an den Finanzmärkten anhält. Zusätzlich lastet das Protokoll der letzten Fed-Sitzung auf der Gemeinschaftswährung.
21.02.2013 Update: 21.02.2013 - 17:57 Uhr
Die europäische Gemeinschaftswährung verlor am Donnerstag auf breiter Front. Quelle: dpa

Die europäische Gemeinschaftswährung verlor am Donnerstag auf breiter Front.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat seine Talfahrt am Donnerstag fortgesetzt und ist erstmals seit sechs Wochen unter die Marke von 1,32 US-Dollar gefallen. Schwache Konjunkturdaten drückten die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis auf 1,3168 Dollar. Zuletzt wurde der Euro leicht erholt bei 1,3216 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3186 (Mittwoch: 1,3370) Dollar festgesetzt.

Obwohl die Entspannung an den Finanzmärkten anhält, bleibt die konjunkturelle Lage in der Eurozone trüb. So war der stark beachtete Einkaufsmanagerindex für den Währungsraum im Februar überraschend um 1,3 Punkte gesunken und signalisiert mit 47,3 Zählern weiterhin Abschwung. „Der Rückgang ist sicherlich ein klares Zeichen für die anhaltende Fragilität der Euro-Wirtschaft“, kommentierte Experte Heinrich Bayer von der Postbank.

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