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Devisen Euro steigt nach Vorlage schwacher US-Daten

Schwache US-Konjunkturdaten lasten auf dem Dollar. Der Euro profitiert von dieser überraschenden Entwicklung und steigt deutlich. Zusätzliche Unterstützung bekommt er von Daten aus dem gemeinsamen Währungsraum.
29.05.2015 Update: 29.05.2015 - 17:21 Uhr
Der Euro hat am Freitag zunächst leicht gewinnen können. Quelle: Reuters
Zahlenflut in den USA und im Euroraum

Der Euro hat am Freitag zunächst leicht gewinnen können.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/Main Der Eurokurs ist am Freitag nach der Bekanntgabe schwacher US-Konjunkturdaten über die Marke von 1,10 US-Dollar gestiegen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1003 US-Dollar. Im frühen Handel war der Euro noch bei 1,0926 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0970 (Donnerstag: 1,0896) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9116 (0,9178) Euro.

Schwache US-Konjunkturdaten lasteten Händlern zufolge auf dem Dollar. Ein wichtiger Frühindikator für die Region Chicago hatte sich im Mai überraschend eingetrübt. Der Indikator fiel laut dem Devisenexperten Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) enttäuschend aus, weil er kein Wachstum mehr signalisierte.

Viele Beobachter hatten erwartet, dass die Wirtschaft der USA im Frühjahr wieder anzieht. Im ersten Quartal war die größte Volkswirtschaft der Welt nach revidierten Zahlen auf das Jahr hochgerechnet um 0,7 Prozent geschrumpft. Zuvor war noch ein leichter Anstieg von 0,2 Prozent ermittelt worden.

Damit zahlt die Welt
Platz 10: Singapur Dollar
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Das asiatische Land gilt als einer der begehrtesten Finanzstandorte der Welt. Wenig Regulierung, viele Banken und die geografische Nähe zu China locken zahlreiche Investoren. Im Dezember 2014 wurden laut „Swift Watch“ 0,9 Prozent des globalen Zahlungsverkehrs in Singapur Dollar abgewickelt.

(Foto: dpa)
Platz 9: Hongkong Dollar
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Auf Hongkong treffen fast die gleichen Eigenschaften wie auf Singapur zu. Dementsprechend oft wurde mit der asiatischen Währung bezahlt. In Hongkong-Dollar wurden 1,3 Prozent des weltweiten Zahlungsverkehrs abgewickelt. Im Vorjahreszeitraum waren es etwa ein Prozent.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 8: Schweizer Franken
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Die Schweizer Währung hat nach der Loslösung vom Euro-Kurs an Attraktivität verloren. Der Schweizer Franken wertete im Anschluss dramatisch auf. Im Dezember landete die Währung hinsichtlich des Zahlungsverkehrs mit 1,4 Prozent auf dem achten Platz. Ein Jahr zuvor wurden noch 1,8 Prozent der weltweiten Bezahlungen in Schweizer Franken abgewickelt, womit die Währung auf den sechsten Platz landete.

(Foto: dpa)
Platz 7: Australischer Dollar
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Australien hat eine funktionierende Wirtschaft. Zu verdanken hat das Land das vor allem dem nachhaltig starken Wachstum vieler asiatischer Länder. China gehört zu den Hauptgeschäftspartnern von Australien. Solange die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst, wächst auch Australiens Wirtschaft. Kein Wunder also, dass 1,8 Prozent der Bezahlungen auf diesem Planeten in Australischen Dollar getätigt werden.

(Foto: AFP)
Platz 6: Kanadischer Dollar
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Kanada zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt. Der Nachbarstaat der USA mischt daher auch im Bereich des Zahlungsverkehrs bei den Größten mit. 1,9 Prozent aller Zahlungen auf dieser Welt wurden mit Kanadischen Dollar realisiert.

(Foto: Reuters)
Platz 5: Yuan
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Den größten Sprung im Dezember 2014 machte der chinesische Yuan. Von Platz 13 im Januar 2013 nahmen die Zahlungen so stark zu, dass der Yuan im Dezember 2014 auf den fünften Platz vorrückte. 2,2 Prozent der weltweiten Zahlungen wurden in Yuan abgewickelt.

(Foto: ap)
Platz 4: Yen
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Noch gehört Japan zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt. Doch die jahrzehntelange Deflation macht dem Land zu schaffen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe versucht mit einer aggressiv expansiven Geldpolitik dies zu ändern. Allerdings sind die Erfolge allenfalls kurzfristiger Natur. Der japanische Yen war nichtsdestotrotz eines der beliebtesten Zahlungsmittel im Dezember 2014. 2,7 Prozent der Zahlungen wurden mit Yen-Banknoten getätigt.

(Foto: Reuters)

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