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Devisen Euro unter Druck

Die starken Arbeitsmarktdaten aus den USA haben der europäischen Gemeinschaftswährung am Freitag zumindest vorübergehend zugesetzt. Unter anderem die US-Arbeitslosenquote sank deutlich stärker als erwartet.
02.05.2014 Update: 02.05.2014 - 17:07 Uhr
Der US-Dollar in Bedrängnis: Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal geschrumpft. Quelle: dpa

Der US-Dollar in Bedrängnis: Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal geschrumpft.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro ist am Freitag nach starken Arbeitsmarktdaten aus den USA vorübergehend deutlich unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung fiel bis auf 1,3812 US-Dollar. Das war ein halber Cent weniger als das Tageshoch. Bis zum Nachmittag erholte sich der Euro wieder auf 1,3850 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3862 (Mittwoch: 1,3850) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7214 (0,7220) Euro.

Nach einem zunächst überwiegend ruhigen Handel sorgte ein überaus robuster Jobbericht aus den USA für spürbare Bewegung. Nach Regierungszahlen sind im April mit 288 000 Stellen so viele Arbeitsplätze entstanden wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosenquote fiel ungewöhnlich stark um 0,4 Punkte auf 6,3 Prozent. Zudem zeigen neue Daten, dass der sehr kalte Winter den Stellenmarkt bei weitem nicht so stark belastet hatte wie gedacht. Bankvolkswirte sprachen von einem überzeugenden Jobbericht.

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