Devisen Euro wenig verändert

Die Lage am Devisenmarkt hat sich nach Einbrüchen am Freitag vorerst beruhigt, zu Wochenbeginn gibt es kaum Bewegung. Gute Konjunkturdaten aus Deutschland können den Eurokurs am Montagmorgen zudem stützen.
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Die Aussagen der Fed-Chefin belasten den Euro. Quelle: AFP
Fallender Eurokurs

Die Aussagen der Fed-Chefin belasten den Euro.

(Foto: AFP)

FrankfurtDer Euro hat sich zu Wochenbeginn nach einem kräftigen Kursrutsch am Freitag wenig verändert. Am Montagmorgen hielt sich die Gemeinschaftswährung stabil über 1,11 US-Dollar und wurde bei 1,1120 Dollar gehandelt. Der Kurs liegt damit etwas höher als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagmittag auf 1,1218 (Donnerstag: 1,1317) Dollar festgesetzt.

Nach dem Einbruch des Euro vom Freitag nach überraschend guten US-Konjunkturdaten habe sich die Lage am Devisenmarkt vorerst beruhigt, hieß es aus dem Handel. Am Freitag hatte die US-Regierung einen überraschend starken Anstieg der Beschäftigtenzahl im Mai gemeldet.

„Die letzten Sorgen um den Zustand der US-Konjunktur, die die erschreckend schlechten US-Daten der letzten Wochen ausgelöst hatten, scheinen mit einem Mal verflogen“, kommentierte Experte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

Außerdem wurde der Euro am Morgen durch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland gestützt, hieß es weiter. In der größten Volkswirtschaft der Eurozone waren die Exporte und die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe im April jeweils überraschend stark ausgefallen.

  • dpa
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