Devisen Euro zeigt sich von Krim-Referendum unberührt

Die europäische Gemeinschaftswährung hat gelassen auf die Volksabstimmung auf der Krim reagiert. Der Yen dagegen verliert wieder etwas, nachdem er zuvor als sicherer Hafen angesteuert wurde.
Update: 17.03.2014 - 08:28 Uhr Kommentieren
Der Euro startet mit Gewinnen in die Woche. Quelle: dpa

Der Euro startet mit Gewinnen in die Woche.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Anleger an den Devisenmärkten haben am Montag relativ gelassen auf das umstrittene Krim-Referendum reagiert. Der Euro notierte mit 1,39 Dollar in Reichweite seines Schlussstandes aus dem New Yorker Freitagsgeschäft. Der zuletzt vor allem als sichere Hafen angesteuerte Yen verlor zum Dollar wieder etwas an Wert und notierte bei 101,63 Yen.

Die ukrainische Öffentlichkeit - und letztlich auch die Übergangsregierung in Kiew - scheine die von Moskau mit Militärgewalt geschaffenen Fakten nolens volens zunehmend zu akzeptieren, schrieb Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann in einem Kommentar. „Das reduziert die Wahrscheinlichkeit von Eskalationen. Von dieser Seite ist also eher mit Entspannung am Devisenmarkt zu rechnen.“

Fast 96 Prozent der Teilnehmer des vom Westen als völkerrechtswidrig eingestuften Referendums sprachen sich am Sonntag für einen Anschluss der Krim an Russland aus.

Hier leben die Sparfüchse
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Wenn es ums Sparen geht, sind die Deutschen Meister: Jeder Dritte legt monatlich Geld zur Seite. Mehr als 40 Prozent sparen entweder regelmäßig im Jahr oder füttern wenigstens ab und zu das Sparschwein. Deutschland hat eine der höchsten Sparquoten in Europa. 2012 hatten die Deutschen im Schnitt 20.164 Euro auf der hohen Kante. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid.

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Doch für viele wird das Sparen wegen der Wirtschaftskrise und der anhaltenden Zinsflaute unattraktiv: 38,6 Prozent der Befragten haben aufgrund der Wirtschaftslage ihre Strategie im letzten halben Jahr verändert. Vor zwei Jahren war es gerade Mal knapp ein Fünftel.

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Dabei stieg die Zahl derjenigen, die heute mehr Geld beiseite legen als vor zwei Jahren, um 14,8 Prozent.

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Im Jahr 2012 landeten im Schnitt 829 Euro mehr auf deutschen Sparbüchern als im Vorjahr. Das durchschnittliche Einlageguthaben betrug 20.164 Euro. Doch nicht jeder spart gleich viel: Die Guthaben fallen regional unterschiedlich aus.

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Spitzensparer sind wie bereits in den vergangenen Jahren die Hessen. 38.863 Euro haben die Bewohner des Bundeslandes im Schnitt auf der hohen Kante liegen. Das sind 3.799 Euro mehr als im vergangenen Jahr – und bundesweit der stärkste Anstieg des Sparvermögens.

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Platz zwei belegt Hamburg mit 25.816 Euro Sparguthaben pro Kopf.

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Auch in Berlin, dem nach Bremen am stärksten verschuldeten Bundesland, leben ziemlich sparsame Menschen:  25.305 hat der Durchschnittsberliner im Sparstrumpf – die dritthöchsten Einlagen bundesweit.


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