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Devisen Eurokurs legt Pause im Höhenflug ein

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Tage haben Gewinnmitnahmen den Eurokurs am Montag unter 1,29 Dollar gedrückt. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,2 835 Dollar gehandelt. In der Nacht zum Montag hatte der Euro mit 1,2 970 Dollar den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2 826 (Freitag: 1,2 914) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7 797 (0,7 744) Euro.

"Der Kursrückgang am Montag ist eine gesunde Marktbereinigung nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Tage", sagte Devisenexperte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. Ausländische Anleger hätten Kurgewinne am deutschen Aktienmarkt mitgenommen und ins Ausland repatriiert. Die Korrektur dürfte aber nicht anhalten und der Eurokurs lediglich bis 1,2 750 Dollar sinken lassen, sagten Hellmeyer. Wie in der vergangenen Woche dürften Anleger den ermäßigten Kurs bald wieder zu Dollarverkäufen nutzen.

Belastet wird der Dollar durch das erwartete Ende der Zinserhöhungen in den USA. Gerüchte, nach denen ein schwacher Dollar in den USA politisch gewollt sei, drücken laut Commerzbank-Devisenexpertin Antje Praefcke zusätzlich den "Greenback". Ein schwächerer Dollar könnte zur Verringerung des riesigen Handels- und Leistungsbilanzdefizit beitragen. Nach außen betonen die USA zwar immer noch die Bedeutung eines starken Dollar. "Dies ist jedoch nicht auf den Außenwert bezogen, sondern vielmehr auf die binnenwirtschaftliche Entwicklung - also auf die Inflation", sagte Hellmeyer.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 812 (0,6 808) britische Pfund , 141,32 (141,56) japanische Yen und 1,5 509 (1,5 496) Schweizer Franken fest.

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