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Devisen Furcht vor No-Deal-Brexit macht Pfund weiter zu schaffen

Durch den Erfolg der Brexit-Partei sowie dem drohenden No-Deal-Brexit bleiben die Anleger verunsichert. Das Pfund verbilligt sich immer weiter.
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Die britische Währung kostet aktuell 1,2651 Dollar. Quelle: dpa
Pfund Sterling

Die britische Währung kostet aktuell 1,2651 Dollar.

(Foto: dpa)

FrankfurtSpekulationen auf einen ungeordneten Brexit mit seinen negativen Folgen für die britische Wirtschaft setzen dem Pfund Sterling erneut zu. Die britische Währung verbilligte sich am Dienstag um bis zu 0,2 Prozent auf 1,2651 Dollar und notierte damit nur noch weniger als einen halben US-Cent über ihrem Vier-Monats-Tief der Vorwoche.

Der Erfolg der Brexit Party bei der Europawahl schüre Spekulationen, dass Großbritannien am 31. Oktober ohne Vereinbarung über die künftigen Beziehungen aus der EU ausscheiden wird, schrieben die Analysten der Bank Mitsubishi UFJ. „Einige Kandidaten für die May-Nachfolge haben bereits ihre ‚No Deal‘-Rhetorik verschärft“, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Offenbar rücke die konservative Partei von Premierministerin Theresa May nach rechts.

Anlagestratege Morten Lund von der Nordea Bank wertete das Ergebnis der Brexit-Partei als Zeichen, dass britische Wähler vor einem ungeordneten EU-Ausstieg weniger Angst haben als die Abgeordneten. Die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit bleibe dennoch bei nur 15 bis 20 Prozent, da jeder Premier, der diesen Weg einschlage, mit einem Misstrauensvotum des Parlamentes rechnen müsse.

Die Brexit-Partei des Hardliners Nigel Farage hatte bei der Europawahl mit Abstand die meisten Stimmen erhalten. Mays Tories und die oppositionelle Labour-Partei mussten dagegen starke Einbußen verzeichnen. Die Premierministerin will wegen des Scheiterns ihrer Brexit-Pläne Anfang Juni zurücktreten. Als aussichtsreicher Kandidat für ihre Nachfolge gilt Ex-Außenminister und Brexit-Verfechter Boris Johnson.

Mehr: Die aktuellen Entwicklungen im Drama um den EU-Austritt von Großbritannien, finden Sie in unserer Chronik.

  • rtr
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