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Devisen Griechenland-Drama drückt Euro

Der IWF verhandelt nicht mehr mit Griechenland, der Grexit rückt näher. Doch nicht nur Aktienanleger sorgen sich. Der Schuldenpoker hält auch die Devisenmärkte in Schach. Der Euro gab am Freitag auf 1,1206 Dollar nach.
12.06.2015 Update: 12.06.2015 - 11:10 Uhr
Die Gemeinschaftswährung steigt auf 1,14 Dollar. Quelle: dpa
Euro up

Die Gemeinschaftswährung steigt auf 1,14 Dollar.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die sich verhärtenden Fronten im griechischen Schuldenstreit haben die Euro -Anleger am Freitag verunsichert. Die Gemeinschaftswährung fiel um einen halben US-Cent auf 1,1206 Dollar. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Donnerstag überraschend sein Verhandlungsteam wegen großer Differenzen aus Brüssel abgezogen. Kommt es nicht bald zu einer Einigung in dem seit Monaten andauernden Schuldenstreit, droht Griechenland die Staatspleite. Der Markt werde das Thema nicht los, konstatierte Ian Stannard von Morgan Stanley.

Angesichts der Unsicherheit über die finanzielle Zukunft Griechenlands suchten die Investoren Zuflucht in Bundesanleihen, die gern als sichere Häfen angesteuert werden. Die Kurse der zehnjährigen Papiere stiegen, im Gegenzug fielen die Renditen auf 0,863 Prozent nach 0,901 Prozent im Geschäft vom Donnerstag.

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