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Devisen Pfund-Anleger machen Kasse – Brexit-Hickhack geht weiter

Zur Wochenmitte verbilligt sich das Pfund. Größere Kursrücksetzer seien derzeit nicht zu erwarten, so Analysten. Die Furcht vor einem No-Deal-Brexit schwinde.
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Am vergangenen Dienstag war der Pfund-Kurs wegen Spekulationen auf ein Brexit-Abkommen noch in letzter Minute auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1,2526 Dollar gestiegen. Quelle: dpa
Pfund-Münze

Am vergangenen Dienstag war der Pfund-Kurs wegen Spekulationen auf ein Brexit-Abkommen noch in letzter Minute auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1,2526 Dollar gestiegen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Anleger nutzen die jüngste Rally des Pfund Sterling für Gewinnmitnahmen. Die britische Währung verbilligte sich am Mittwoch auf 1,2446 Dollar, nachdem sie am Dienstag wegen Spekulationen auf ein Brexit-Abkommen in letzter Minute auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1,2526 Dollar gestiegen war.

Die Hoffnung auf eine Einigung oder zumindest eine erneute Verschiebung des Brexit-Termins verhindere derzeit größere Kursrücksetzer, schrieben die Analysten der Bank Mitsubishi UFJ in einem Kommentar. Die Furcht vor einem ungeordneten EU-Austritt Großbritanniens schwinde.

Gespräche zwischen dem britischen Premierminister Boris Johnson und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker waren am Montag allerdings ohne Ergebnis geblieben. Johnson äußerte sich dennoch erneut zuversichtlich, dass noch eine Einigung erreicht werden könne.

Unabhängig davon soll das oberste Gericht Großbritanniens Ende der Woche darüber entscheiden, ob die von Johnson verfügte Zwangspause für das Unterhaus rechtens ist. Kritikern zufolge will der Premier damit durchsetzen, dass er sein Land zur Not auch ohne Abkommen zum 31. Oktober aus der EU führen kann.

Eine Entscheidung gegen Johnsons Vorgehen „würde wohl nicht zwangsläufig zu einer positiven Pfund-Reaktion führen, da dies die verworrene politische Situation eher noch verstärken würde“, sagte BayernLB-Volkswirt Stefan Kipar. Sollte es zu einem „No Deal"-Brexit kommen, drohte die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon bereits mit einem erneuten Unabhängigkeitsreferendum.

Mehr: Londoner Börse lehnt Übernahmeangebot der Hongkonger Börse ab.

  • rtr
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