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Devisen Russische Notenbank will Rubel stützen

Mit aller Macht will Russlands Zentralbank die Landeswährung stützen – notfalls will sie dafür massiv am Devisenmarkt eingreifen. Hintergrund sind die Währungsturbulenzen in den Schwellenländern.
31.01.2014 - 14:05 Uhr
Russische Geldscheine und Münzen: Der Rubel war in den vergangenen Wochen unter Druck geraten. Quelle: picture-alliance

Russische Geldscheine und Münzen: Der Rubel war in den vergangenen Wochen unter Druck geraten.

(Foto: picture-alliance)

Moskau Angesichts der Währungsturbulenzen in den Schwellenländern will Russlands Zentralbank den Rubel notfalls mit massiven Eingriffen am Devisenmarkt stützen. Es würden „unbegrenzte Mittel“ zur Stabilisierung der Landeswährung eingesetzt, teilte die Notenbank am Donnerstag in Moskau mit. Ziel dieser Interventionen soll es sein, den Kurs des Rubel innerhalb des von der Zentralbank angestrebten Zielkorridors zu halten.

Die russische Währung ist mit geringer Schwankungsbreite an einen Währungskorb aus Euro und Dollar gekoppelt. Der Rubel war in aber den vergangenen Wochen ähnlich wie andere Währungen von Schwellenländern unter Druck geraten. Auslöser ist die Straffung der US-Geldpolitik, die zu Kapitalflucht aus vielen aufstrebenden Volkswirtschaften geführt. Investoren ziehen ihr Geld dort ab, da die wirtschaftlich wieder erstarkten USA dank anziehender Renditen für Geldanlagen attraktiver werden.

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