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Devisen Verschnaufpause beim Euro

Der Euro fällt auf 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung rutscht damit von ihrem höchsten Stand seit vergangenem November ab. Commerzbank-Experten rechnen aber mit weiteren Gewinnen.
24.05.2017 - 10:09 Uhr
Die europäische Gemeinschaftswährung konnte zuletzt kräftig zulegen. Quelle: dpa
Euro

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte zuletzt kräftig zulegen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel unter der Marke von 1,12 US-Dollar notiert. Darunter war er am Dienstagabend wieder gerutscht. Der Euro zollte damit dem Höhenflug der vergangenen Tage etwas Tribut, nachdem die Gemeinschaftswährung im europäischen Handel am Dienstag noch bei 1,1268 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit vergangenem November erreicht hatte. Zuletzt stand der Euro am Mittwochmorgen bei 1,1179 Dollar minimal im Minus.

Der Dollar hatte am Dienstag auf breiter Front gegenüber mehreren Währungen zugelegt. Vor dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank hätten einige Anleger wieder beim Dollar zugegriffen, sagten Händler. Die Experten der Commerzbank dämpfen aber die Erwartungen an das Protokoll.

Diese Währungen setzen voll auf Papiergeld
Pro-Kopf-Verteilung
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In welcher Währung sind ei meisten Banknoten im Umlauf? Dieser Frage ist die Webseite vexcash.com nachgegangen. Auf Basis von Daten der Zentralbanken und des IWF hat sie den Wert der Scheine in Euro errechnet – und die Anzahl der Banknoten pro Kopf. Wer denkt, im Land mit den meisten Einwohnern wären auch die meisten Scheine im Umlauf, liegt falsch. Indien liegt nur im oberen Mittelfeld.

Quelle: vexcash.com

(Foto: AFP)
Türkische Lira - TRY (22 Scheine/Kopf)
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Eine Rarität: Auf die knapp 81 Millionen Einwohner des Währungsraums Türkei und Nordzypern entfallen nur 22 Banknoten pro Person. Wie die meisten untersuchten Länder verfügen die Türken über sechs verschiedene Scheine.

(Foto: Reuters)
Norwegische Kronen – NOK (24 Scheine/Kopf)
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Die fünf Scheine der Norweger: Da in dem Land gut 5,3 Millionen Einwohner leben – und damit mit Abstand die wenigsten unter den untersuchten Währungen – sind entsprechend wenige papierene Bezahlmittel im Umlauf. Die knapp 128 Millionen Banknoten haben einen Gegenwert von 4,77 Milliarden Euro.

(Foto: Reuters)
Schwedische Kronen - SEK (28 Scheine/Kopf)
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Hier, in der Zentrale der Sveriges Riksbank in Stockholm, legen die schwedischen Notenbanker ihre Geldpolitik fest. 28 der 279 Millionen Geldscheine entfallen auf jeden der 9,91 Millionen Schweden.

(Foto: dpa)
Mexikanischer Peso - MXN (37 Scheine/Kopf)
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Ein Schild zeigt den Wechselkurs zum US-Dollar an, der in Mexiko eine große Rolle spielt. Alle Banknoten, etwa 4,75 Billionen Stück, sind 64,6 Milliarden Euro wert – ein Mittelfeldplatz.

(Foto: Reuters)
Schweizer Franken - CHF (51 Scheine/Kopf)
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Sechs verschiedene Scheine gibt in der Schweizer Währung Franken. Jeder Schweizer besitzt rein rechnerisch im Schnitt 51 Banknoten – etwa doppelt so viel heimisches Papiergeld, wie ein Norweger im Portemonnaie hat.

(Foto: dpa)
Indische Rupie (53 Scheine/Kopf)
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Indien weist mit mehr als einer Milliarde Einwohnern die mit Abstand höchste Bevölkerungszahl in dieser Untersuchung auf. In Relation zu den rund 68 Milliarden Banknoten ergibt dies jedoch nur einen Wert von 53 Scheinen pro Kopf. Damit befindet sich Indien im oberen Mittelfeld.

(Foto: dpa)

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