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Devisen Wendung im Brexit-Streit setzt Pfund Sterling zu

Die Verschiebung der Parlamentsabstimmung hat das Pfund belastet. Die britische Währung verbilligte sich am Montag um ein knappes halbes Prozent.
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Die britische Währung verbilligte sich am Montag auf 1,29 Dollar beziehungsweise 1,16 Euro. Quelle: dpa
Pfund Sterling

Die britische Währung verbilligte sich am Montag auf 1,29 Dollar beziehungsweise 1,16 Euro.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach der Verschiebung der Parlamentsabstimmung über den Brexit-Deal von Premierminister Boris Johnson machen Pfund-Anleger Kasse. Die britische Währung verbilligte sich am Montag um jeweils ein knappes halbes Prozent auf 1,2917 Dollar beziehungsweise 1,1576 Euro.

„Im Grunde ist nun alles wieder möglich, selbst ein Halloween-No-Deal, falls etwa die EU das Verlängerungsspielchen nicht mehr mitspielen will“, konstatierte BayernLB-Analyst Manuel Andersch. Dies sei allerdings unwahrscheinlich.

Auch Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann rechnet nicht damit, dass die Staats- und Regierungschefs der Staatengemeinschaft den britischen Antrag auf Brexit-Aufschub ablehnen. „Sie wären dann diejenigen, die für Brexit-Chaos, möglicherweise für eine Rezession in Großbritannien, für Grenzkontrollen auf der irischen Insel und potenziell für ein Wiederaufflackern des Bürgerkrieges in Nordirland verantwortlich wären.“

Johnson werde den von ihm favorisierten Termin des EU-Austritts seines Landes zum 31. Oktober kaum halten können, prognostizierte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. Denn es sei mehr als fraglich, dass der Brexit-Deal bei den geplanten erneuten Abstimmungen in der laufenden Woche eine Mehrheit finde. „Es sollte darüber hinaus bedacht werden, dass die Abgeordneten weitere Ergänzungen zum Vertrag einfordern könnten.“

Mehr: Trotz der verschobenen Abstimmung über den Ausstiegsvertrag ist Boris Johnson optimistisch – denn langsam zeichnet sich eine Mehrheit für den Brexit-Deal ab. Lesen Sie hier mehr.

  • rtr
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