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Devisenbericht Euro legt zu Dollar und Yen zu

Am Devisenmarkt haben die Anzeichen für eine konjunkturelle Entspannung in Europa den Dollar und den Yen weiter geschwächt. Der Euro profitierte zeitweise überaus kräftig, ließ die Marke von 1,32 Dollar klar hinter sich und wurde zuletzt bei 1,3257 Dollar je Euro gehandelt.

HB FRANKFURT. Das europäische Wirtschaftsvertrauen hatte sich im April zum ersten Mal seit elf Monaten aufgehellt. Auch das britische Pfund konnte sich zum Dollar erholen, was nicht zuletzt mit freundlich tendierenden Aktienmärkten nach teils besser als erwarteten Unternehmensergebnissen begründet wurde.

„Der US-Dollar ist als sicherer Rückzugsort mittlerweile nicht mehr gefragt und verliert daher an Wert“, sagte der Währungsstratege Sebastien Galy von BNP Paribas in New York. Derzeit sei an den Devisenmärkten eine wachsende Risikobereitschaft zu beobachten, fügte er an. Unterstützung bot dem Euro zudem die Einschätzung der Bundesregierung in Berlin, laut der im kommenden Jahr wieder ein geringes Wirtschaftswachstum von etwa 0,5 Prozent erreichbar ist.

Der Yen gab zum Euro rund ein Prozent nach und wurde bei 128,10 Yen je Euro gehandelt. Gegenüber dem Dollar verbilligte sich die japanische Währung 0,4 Prozent auf 96,78 Yen je Dollar.

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